Islamisten wollen weitere Geiseln köpfen

Droh-Video

Islamisten wollen weitere Geiseln köpfen

Rund eine Woche nach der Ermordung eines Kanadiers hat die islamistische Terrorgruppe Abu Sayyaf auf den Philippinen mit der Tötung dreier weiterer Geiseln gedroht. In einem am Mittwoch bekannt gewordenen Video fordert ein Vermummter, die Verhandlungen über das Lösegeld nicht weiter hinauszuzögern.

Andernfalls würden die verbleibenden Geiseln ebenfalls enthauptet. In dem Film bitten die drei Entführten - eine Philippinerin, ein Kanadier und ein Norweger - die Regierungen Kanadas und der Philippinen um Hilfe, wie die auf die Beobachtung von Terror-Propaganda spezialisierte Site Intelligence Group mitteilte.

Seit September verschleppt

Die Extremisten hatten ihre Opfer im September auf der philippinischen Urlaubsinsel Samal verschleppt. Ein 68 Jahre alter Kanadier war Medienberichten zufolge am 25. April nach Ablauf eines Ultimatums zur Zahlung eines Millionen-Lösegelds umgebracht worden. Sein abgetrennter Kopf wurde vier Stunden nach Verstreichen der Frist in einem Dorf auf der Insel Jolo entdeckt.

Die Abu-Sayyaf-Miliz ist für einige der schwersten Terrorangriffe auf den Philippinen verantwortlich und entführt seit Jahren Ausländer, um Lösegeld zu erpressen. Im Sommer 2014 schworen ihre Anführer der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) die Treue.
 

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