Istanbul-Anschlag: So trauert die Welt mit der Türkei

Weltweite Reaktionen

Istanbul-Anschlag: So trauert die Welt mit der Türkei

Nach dem Terrorangriff auf den Istanbuler Club "Reina" erreichen Präsident Recep Tayyip Erdogan und die Regierung Solidaritätsbekundungen aus aller Welt. Das Blutbad in einer Istanbuler Disco hat weltweit Entsetzen ausgelöst. Die US-Regierung und der russische Präsident Putin nahmen es zum Anlass, um ihre Entschlossenheit im Kampf gegen den Terrorismus zu bekräftigen.

   Im Folgenden einige Reaktionen:

   - Papst Franziskus gedachte nach seiner Neujahrsmesse der Opfer. "Leider hat die Gewalt auch wieder in dieser Nacht der Wünsche und der Hoffnung zugeschlagen", sagte der Pontifex beim traditionellen Angelusgebet vor rund 50.000 Gläubigen.

   - Der russische Präsident Wladimir Putin sicherte der Türkei seine Unterstützung im Kampf gegen den Terrorismus zu. "Es ist unsere Pflicht, entschlossen Widerstand gegen die terroristische Aggression zu leisten", schrieb Putin in einem Telegramm an Erdogan. "Es ist schwer, sich ein zynischeres Verbrechen vorzustellen als den Mord an Zivilisten auf dem Höhepunkt des Neujahrsfestes."

   - Die US-Regierung sprach von einer Gräueltat. "Wir bekräftigen die Unterstützung der USA für die Türkei, unserem NATO-Verbündeten, in unserer gemeinsamen Entschlossenheit, alle Arten von Terrorismus zu bekämpfen und zu besiegen", erklärte der Sprecher des Nationalen Sicherheitsrates, Ned Price. Präsident Barack Obama bot den türkischen Behörden Hilfe an.

   - Israels Ministerpräsident Benjamin Netanyahu sagte: Die deutsche "Kanzlerin (Angela, Anm.) Merkel hat am Wochenende gesagt, was wir schon seit vielen Jahren sagen: Dass die größte Bedrohung der globalen Zukunft der Terror des radikalen Islam ist." Der Anschlag in Istanbul beweise dies erneut.

   - Die EU-Außenbeauftragte Frederica Mogherini schrieb auf Twitter: "2017 startet mit einem Angriff in Istanbul. Unsere Gedanken sind bei den Opfern und ihren Angehörigen. Wir arbeiten weiter daran, solche Tragödien zu verhindern."

   - NATO-Generalsekretär Jens Stoltenberg erklärte, seine Gedanken seien bei denjenigen, die vom Angriff betroffen seien und beim türkischen Volk.

   - Merkel (CDU) kondolierte Erdogan. Sie sagte: "Wieder haben Terroristen in Ihrem Land zugeschlagen. In Istanbul haben sie einen menschenverachtenden, hinterhältigen Anschlag auf Menschen verübt, die gemeinsam den Jahreswechsel feiern wollten. Ich verurteile diesen Anschlag und übermittele Ihnen mein Beileid."

   - Der deutsche Bundespräsident Joachim Gauck schrieb an Erdogan: ""Mit Trauer und Entsetzen habe ich von dem Angriff auf friedlich feiernde Menschen in der Neujahrsnacht in Istanbul erfahren, dem so viele zum Opfer gefallen sind. Diese perfide Tat verurteile ich auf das Schärfste."

   - Der Generalsekretär des Europarats, Thorbjörn Jagland, erklärte, der Europarat stehe "in diesen tragischen Zeiten" an der Seite des türkischen Volks.

   - Frankreichs Außenminister Jean-Marc Ayrault verurteilte die "feige und niederträchtige Attacke".

   - Außenminister Sebastian Kurz (ÖVP), der amtierende Vorsitzende der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE), und OSZE-Generalsekretär Lamberto Zannier verurteilten in einer Aussendung der Organisation den Angriff auf den Nachtclub in Istanbul.

   - Der designierte Bundespräsident Alexander Van der Bellen verurteilte ebenfalls den Anschlag. "Eine verabscheuenswerte Tat", schrieb Van der Bellen am Sonntag in der Früh im Kurznachrichtendienst Twitter. Sein "Mitgefühl ist bei den Opfern und ihren Angehörigen".

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