Jubel über Bin Ladens Tod

"Wir haben ihn"

Jubel über Bin Ladens Tod

Jubel, Freudenfeiern, spontane Straßenpartys - knapp zehn Jahre nach den Terroranschlägen vom 11. September 2001 feiern tausende US-Bürger die überraschende Nachricht vom Tod des Al-Kaida-Chefs Osama bin Laden. Unter "USA, USA"-Rufen, dem Singen der Nationalhymne und begeistertem Schwenken der US-Flagge Stars and Stripes versammeln sich die Menschen vor dem Weißen Haus in Washington, auf dem Santa Monica Boulevard in Los Angeles und am Ground Zero in New York - dem Ort, wo bei den Anschlägen vor zehn Jahren die Türme des World Trade Centers eingestürzt waren.

Diashow Osama Bin Laden ist tot: So jubelten die USA

Euphorie auf den Straßen der USA

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"Der schönste Tag"
 "Es ist ein Wunder", sagt die 22-jährige Monica King. "Die Anschläge haben New York verändert, und jetzt - zehn Jahre später - hatten wir das letzte Wort." Auch Gary Talafuse aus Texas ist in dieser Nacht zum Ground Zero gekommen, wo die Menschen auf Straßenlaternen und Verkehrsschilder klettern, um einen Blick über die Absperrungen auf die noch immer riesige Baustelle zu werfen. Der Tod Bin Ladens würde vielleicht nichts an der Taktik Al-Kaidas ändern, aber: "Nach den Milliarden an investierten Dollar ist dies ein großer Schlag für Al-Kaida und in gewisser Weise eine Belohnung unserer Anstrengungen", sagt Talafuse.

Alle Reaktionen zum Tod von Bin Laden!


Hysterische Atmosphäre
  Als die Nachricht am Sonntagabend kurz vor 23.00 Uhr Ortszeit vom Nachrichtensender CNN verkündet wird, bricht im New Yorker Broadway-Restaurant Junior's spontaner Jubel aus. Kurz danach fährt auf dem nahe gelegenen Times Square ein großer Feuerwehrwagen vor - die Atmosphäre wird beinahe hysterisch, denn die Feuerwehrleute gelten in der Stadt seit dem Anschlägen vom 11. September als Helden.

   "Es hat zehn Jahre gedauert, aber jetzt haben wir ihn endlich", sagt Feuerwehrmann Patrice McLead. "Nach all den Verlusten und einer solchen Tragödie können wir endlich wieder fröhlich sein." Er hoffe, dass mit dem Tod Bin Ladens ein Kapitel zugeschlagen werden könne - für alle, auch die Muslime, sagt er. "Es gibt keine größere Freude in meinem Leben als zu wissen, dass dieser Mann tot ist", sagt Harry Gomez, Soldat der Nationalgarde, der bei den Anschlägen von 9/11 als einer der ersten am World Trade Center war.

   Die Reaktionen der Verantwortlichen in der Stadt sind nicht weniger offen: "Die New Yorker haben fast zehn Jahre auf diese Nachricht gewartet", sagt Bürgermeister Michael Bloomberg. Zwar könne der Tod Bin Ladens das Leiden der Menschen in den USA nach den Anschlägen nicht mildern, aber es sei ein "wichtiger Sieg für unsere Nation". Er hoffe, dass die Nachricht für diejenigen, die bei den Anschlägen Angehörige verloren, einen Abschluss bedeute. New Yorks Polizeichef Raymond Kelly sieht im Tod Bin Ladens "einen willkommenen Meilenstein".

Fahnen vor dem Weißen Haus
  Auch in Washington kommen die Menschen zu spontanen Feiern zusammen. Vor dem Weißen Haus und einem nahegelegenen Park schwenken sie US-Flaggen - noch bevor US-Präsident Barack Obama den Tod Bin Ladens offiziell in einer eilig organisierten TV-Ansprache verkündet. "Ich war noch nie so bewegt wie heute", sagt der 19-jährige John Kelley aus New Jersey. Viele Menschen aus seiner Heimatstadt seien am 11. September ums Leben gekommen. Nach der Nachricht vom Tod Bin Ladens habe er weiche Knie bekommen, erzählt Kelley. "Es ist zu schön, um wahr zu sein." Der Student Jon Garcia spricht von einem "historischen Augenblick".

   In den Bars am Santa Monica Boulevard in Hollywood sind Freudenschreie zu hören, als die Nachricht kurz vor 21.00 Uhr Ortszeit bekannt wird. "Ich bin so froh, dass der Kerl tot ist", sagt der 25-jährige Cesar Guellory. Carol Morrinson sagt, sie habe Obama gewählt. Jetzt habe er gezeigt, "wie stark er sein kann".

   Auch im Internet bringen die Menschen ihre Freude zum Ausdruck. Als Obama vor die Kameras tritt, werden beim Kurznachrichtendienst Twitter mehr als 4.000 Tweets pro Sekunde registriert. "Endlich! Jetzt kann ich beruhigt schlafen gehen", schreibt ein User bei Yahoo.
 

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