ISIS

"Kämpfer oder Selbstmordattentäter?"

„Möchten Sie als Kämpfer oder Selbstmordattentäter eingesetzt werden?“ „Wie lautet Ihr Kampfname?“ Diese und 21 weitere Fragen, müssen IS-Freiwillige per Fragebögen beantworten, um bei der Terrormiliz mitmachen zu können. Was sich wie eine Meldung der Tagespresse liest, ist aber bürokratische Realität bei den Islamisten.

„Dschihad“-Erfahrungen
Laut einem Bericht der Süddeutschen Zeitung, NDR und WDR, ist das deutsche Bundeskriminalamt (BKA) auf die bizarren IS-Fragebögen bei ihren Ermittlungen gestoßen. Nach ihrer Einreise in Syrien, müssen ausländische Dschihadisten beim IS Angaben zu ihrer Person und ihren Qualifikationen machen. Auch wird in den Dokumenten explizit nach einem Kampfnamen, vorherigem Wohnort, einer religiösen Bildung und Informationen zu Schleusern verlangt. Sogar „Dschihad“-Erfahrungen sind erforderlich.

„Wir gehen davon aus, dass es sich mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit um echte Dokumente handelt“, sagt ein Sprecher des BKA und bestätigt damit die Echtheit der Fragebögen.

800 Islamisten
Die deutschen Sicherheitsbehörden gehen davon aus, dass mehr als 800 gewaltbereite Islamisten aus Deutschland nach Syrien und in den Irak ausgereist sind. Etwa 20 Prozent davon sind Frauen.

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