Kerry und al-Jubeir: Waffenruhe in Syrien

USA/Saudi Arabien

Kerry und al-Jubeir: Waffenruhe in Syrien

Angesichts der fortdauernden Gefechte mit Beteiligung Russlands in Syrien dringen die USA und Saudi-Arabien auf eine rasche Waffenruhe in dem Bürgerkriegsland. Beim Treffen der Syrien-Kontaktgruppe aus 17 Staaten am Donnerstag in München wollten Washington und Riad darauf hinwirken, teilten US-Außenminister John Kerry und sein saudi-arabischer Kollege Adel al-Jubeir am Montag mit.

Probleme lösen
Beide Minister äußerten sich nach Beratungen in Washington. Beide Seiten hoffen, dass sich die Kontaktgruppe, der auch Russland und der Iran als Unterstützer der syrischen Regierung angehören, auf eine rasche Waffenruhe verständigen könne, hieß es weiter. "Die Probleme in der Region" müssten gelöst werden, "bevor sie uns alle aufzehren", sagte al-Jubeir. Kerry gab an, er hoffe auf "Fortschritte" in München. Die Kontaktgruppe trifft sich am Donnerstag, von Freitag bis Sonntag findet die Münchner Sicherheitskonferenz statt.

Feuerpause
Verhandlungen für eine Friedenslösung unter UN-Schirmherrschaft waren zuletzt in Genf ohne Ergebnis vertagt worden. Angestrebt werden prinzipiell eine Feuerpause, die Bildung einer Übergangsregierung und die Organisation von Wahlen. Russland unterstützt den Plan offiziell, fliegt aber Luftangriffe auf Seiten der Regierungstruppen gegen Rebelleneinheiten. Moskau gibt dabei an, ebenso wie eine US-geführte Militärallianz die Jihadistenmiliz Islamischer Staat zu bekämpfen.

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