Kiew zieht bis zu 100.000 Soldaten ein

Kämpfe in der Ukraine

Kiew zieht bis zu 100.000 Soldaten ein

Angesichts der fortdauernden Kämpfe mit den Rebellen ziehen die ukrainischen Streitkräfte 50.000 weitere Reservisten ein. Die Mobilmachung dauere 90 Tage, und es folgten noch zwei weitere Einziehungswellen, sodass insgesamt 104.000 Soldaten eingesetzt werden könnten, teilte die Regierung in Kiew mit. Moskau kritisierte, Kiew untergrabe damit das Zustandekommen des angestrebten Vierer-Gipfels.

Schwere Kämpfe im Osten
Mit einem ukrainischen Einzugsbefehl müssen demnach alle Männer mit militärischer Ausbildung rechnen - vom Panzerfahrer bis zum Fallschirmjäger. Die Lage in der Ostukraine blieb am Dienstag äußerst angespannt. Die Separatisten meldeten, in ihrer Hochburg Donezk sei ein Artilleriegeschoß an einer Bushaltestelle eingeschlagen, auch Geschäfte seien getroffen worden. Zwei Zivilisten seien dabei getötet und acht weitere schwer verletzt worden.

In der zweiten Rebellenhochburg, der Region Luhansk (Lugansk), schlug eine Granate der Rebellen in einem Wohnhaus in der Stadt Schtschastie ein. Mehre Menschen seinen verletzt und rund 30 Wohnungen beschädigt worden, teilte der Kiew-treue Gouverneur mit.

Nach Angaben eines Militärsprechers wurden seit Montag 19 ukrainische Soldaten durch Rebellenbeschuss verletzt. Die Kämpfe am Flughafen von Donezk seien inzwischen etwas abgeflaut. "Die ukrainischen Streitkräfte haben die Stellungen der Rebellen zerstört", sagte der Militärsprecher. Nun würden die Separatisten von zurückgezogenen Posten nicht mehr direkt auf die Soldaten am Flughafen schießen, sondern auf ukrainische Artilleriestellungen.
 

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