Tollwutinfektion

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Kinder nach Fledermausbissen gestorben

Nach Bissen von blutsaugenden Vampirfledermäusen sind in Peru mindestens vier Kinder an der Tollwut gestorben. Die zwischen vier und zehn Jahre alten Opfer gehörten zum indianischen Volk der Awajun, die im Amazonas-Dschungel an der Grenze zu Ecuador leben.

500 Menschen infiziert
Bis Ende Juli mussten in der Region demnach mehr als 500 Menschen nach Fledermausbissen behandelt werden. Sie wurden von den Tieren mit Infektionskrankheiten angesteckt. Das Gesundheitsministerium entsandte ein Wander-Impfteam in die Gegend. Die Ausbreitung der Tollwut ist aber angeblich "unter Kontrolle".

Bei der Tollwut handelt es sich um eine fast immer tödlich verlaufende Virusinfektion, die in einigen Regionen Perus von blutsaugenden Vampirfledermäusen übertragen wird. Die Tiere ernähren sich neben Insekten hauptsächlich von Rinderblut. Manchmal fallen sie aber auch Menschen an, die in der Umgebung von Rindern leben. An der Tollwut waren nach Fledermausbissen zwischen Ende 2009 und Anfang 2010 bereits sieben Kinder in Peru gestorben.

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