Kölner Sex-Mob: Frau nach Vergewaltigung schwanger

Schock-Bericht im U-Ausschuss

Kölner Sex-Mob: Frau nach Vergewaltigung schwanger

Ein parlamentarischer Untersuchungsausschuss soll die verheerenden Ereignisse der Silvesternacht in Köln aufarbeiten. Damals hatten sich hunderte Männer vor dem Platz des Hauptbahnhofes versammelt und über tausend Frauen sexuell belästigt und ausgeraubt. Jetzt berichtet eine Zeugin im U-Ausschuss sogar von Vergewaltigungen.

Frauke Mahr ist Geschäftsführerin der „Lobby für Mädchen in Köln“. Ihr hatte sich eine anonyme Anruferin anvertraut, die in dieser Silvesternacht vom Sex-Mob missbraucht worden sei. „Sie wurde von ihrer Freundin getrennt, hin und her gestoßen von Mann zu Mann", so Mahr.

Schwanger nach Vergewaltigung

Anschließend stießen ihre Peiniger sie zu Boden und vergewaltigten sie. Sie sah wenige Meter neben ihr noch ein anderes Mädchen liegen, versuchte, dem anderen Mädchen zu signalisieren – mach die Augen zu. Die Männer drehten ihr den Kopf weg, rich­te­ten ihn auf den Täter.“ Ein Polizist soll kurz darauf die Täter von ihrem Opfer weggerissen haben. Die Frau rannte im Schock davon. Im Krankenhaus erfuhr die Frau, dass sie schwanger sei. Anschließend brach sie die Schwangerschaft ab. Auf eine Anzeige verzichtete das Opfer, laut eigener Aussage, aus Scham.

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