Komplikationen bei Entschärfung von Riesen-Bombe

Anspannung in Frankfurt

Komplikationen bei Entschärfung von Riesen-Bombe

Die Entschärfung einer Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg in Frankfurt ist komplizierter als gedacht. Wie Polizei und Feuerwehr am frühen Sonntagabend berichteten, sind zwar alle drei Zünder entfernt. Aber bei zweien habe die Sprengladung beim Ausbau der Zünder nicht mit entfernt werden können. Die Sprengkapseln müssten nun gesondert ausgebaut werden.

   Dafür seien andere Geräte nötig. "Das ist genauso gefährliche Arbeit wie das Entfernen der Zünder", sagte Polizeipräsident Gerhard Bereswill. Auch nach dem Ausbau der Sprengkapseln sei die Arbeit noch nicht beendet. Dann müssten die Reste der Bombe transportsicher gemacht werden.

   "Wir sind froh, dass wir vorwärts kommen", sagte Feuerwehrchef Reinhold Ries, "aber die Gefahr ist noch nicht gebannt." Wann die Sperrung, von der mehr 60.000 Anwohner betroffen sind, aufgehoben werden kann, sei derzeit nicht absehbar. Am längsten werde wohl die Sperrung der Autobahn 66 aufrechterhalten, wo die Einsatzfahrzeuge parken.
 

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