Kriege deutlich teurer als angenommen

USA

Kriege deutlich teurer als angenommen

Die USA müssen sich einer Studie zufolge auf deutlich höhere Kosten für die Militäreinsätze in Afghanistan, Pakistan und dem Irak einstellen. Die Schätzungen der Regierung von Präsident Barack Obama von rund einer Billion Dollar (701 Mrd. Euro) seien deutlich zu niedrig angesetzt, so das Ergebnis der am Mittwoch veröffentlichten Studie mit dem Namen "Costs of War" (Kriegskosten) des Watson Institute für Internationale Studien der Brown University (http://www.costsofwar.org).

Studie: Kosten weiter über Schätzung der Regierung
Die abschließende Rechnung für die Kriege werde sich auf mindestens 3,7 Billionen Dollar (2.594 Mrd. Euro) belaufen und könnte sich sogar bis auf 4,4 Billionen Dollar (ca. 3.048 Mrd. Euro) summieren, ergab die Studie. In den offiziellen Kalkulationen seien verdeckte Kosten wie langfristige Verpflichtungen etwa für Kriegsveteranen oder Zinszahlungen nämlich oft nicht berücksichtigt, hieß es in der Studie zur Begründung.

260.000 Tote, 8 Millionen Vertriebene
Die Experten befassten sich auch mit der Zahl der Kriegsopfer. Demnach ließen bis zu etwa 260.000 Menschen ihr Leben. Fast acht Millionen wurden zudem vertrieben.

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