Kriminelle Araber-Clans beherrschen Berlin

Rekrutierung in Flüchtlingsheimen

Kriminelle Araber-Clans beherrschen Berlin

Den Flüchtlingen in den Berliner Flüchtlingsunterkünften steht Not, Armut und die Sorge um ihre Familie im Krieg ins Gesicht geschrieben - die meisten von ihnen haben alles verloren. Doch seit geraumer Zeit lassen sich immer wieder Luxuslimousinen vor Flüchtlingsheimen erblicken.

Rekrutierung von Flüchtlingen
Doch warum parken die teuren Autos dort? Die berüchtigten arabischen Familienclans haben die Flüchtlinge für ihre Zwecke entdeckt. "Während ganz Deutschland über die Flüchtlingskrise diskutiert, nutzen diese Verbrecherbanden die Situation der Menschen aus", erklärte ein Berliner Ermittler der "Welt am Sonntag".

Im Visier der Clans stehen vor allem junge, kräftige Männer, die für Drecksarbeit eingesetzt werden können. Einbrüche, Drogenhandel und Knochenbrüche bei Konkurrenten zählen in etwa zu ihren Aufgaben in der Unterweltszene.

Große Probleme
Neben Bremen hat auch Berlin mittlerweile große Probleme mit kriminellen arabischen Großfamilien. 15 bis 20 solcher Familien sollen in Berlin leben - sieben bis neun davon seien laut Welt.de kriminell auffällig.

Die Angehörigen dieser Clans beherrschen laut Kriminaldirektor Dirk Jacob vom LKA Berlin den Großteil der organisierten Kriminalität. Sie kontrollieren Teile des Drogenmarktes und sind auf Eigentumsdelikte spezialisiert. Auch die spektakulären Überfälle auf ein Poker-Turnier im Hotel "Hyatt" oder auf das KaDeWe gehen auf das Konto der arabischen Großfamilien.

Kampf gegen organisierte Kriminalität
Oberstaatsanwalt Sjors Kamstra kämpft mit seiner Abteilung schon seit Jahren gegen die organisierte Kriminalität. "Die Flüchtlinge kommen hierher und haben kein Geld. Und ihnen wird gezeigt, wie man ungelernt sehr schnell an Geld kommen kann. Not macht verfügbar", erklärte er gegenüber "Der Welt". Da viele der Flüchtlinge kein Wort Deutsch sprechen könnten, seien sie für die organisierte Kriminalität noch anfälliger, wenn sie von jemandem in ihrer Muttersprache angesprochen würden.

"Für die Clans sind die Flüchtlinge willkommener Nachwuchs, weil sie hier noch nicht in Erscheinung getreten und der Polizei nicht bekannt sind", schilderte ein szenekundiger Ermittler. Um sie von der  Drecksarbeit zu überzeugen, würde den Flüchtlingen von den Clans vorgelogen, dass sie sich um die Familie kümmern würden.

Aufwendige Ermittlungen
Trotz all dem Hintergrundwissen fällt es den Ermittlern extrem schwer, die Großfamilien aufzudecken. "Das sind feste Gebilde, die man nur durch langwierige und aufwendige Ermittlungen knacken kann", erklärte Kriminaldirektor Jacob.

Wenn etwa ein Familienmitglied von einem Konkurrenten niedergeschlagen oder mit einem Messer attackiert werde, hätten die Beamten nur ein kurzes Zeitfenster, um Zeugenaussagen aufzunehmen und daraus eine operative Ermittlung zu machen. "Denn sehr schnell schalten sich die Familien ein und manipulieren die Zeugen. Entweder sie werden gekauft oder bedroht. Danach erfahren wir nichts mehr."

Kast gehört zum guten Ton
Dass die Polizei die meisten ihrer Taten aufkläre, sei den Tätern bewusst, jedoch auch völlig egal. "Es gehört in diesen Kreisen fast schon zum guten Ton, im Gefängnis gesessen zu haben. Knast macht die Männer", sagte Jacob.

Da es immer noch Hintermänner gebe, die unbekannt bleiben, komme die Polizei jedoch nur in den wenigsten Fällen an die Beute. Polizisten, die im Bereich der organisierten Kriminalität tätig sind, wissen schon seit Langem, dass die Großfamilien die Stadt dominieren. Auch im Bereich der Prostitution mischen die Araber mit.

Verbrechen ist stets einen Schritt voraus
Die Bilanz, die Oberstaatsanwalt Kamstra zieht, ist ernüchternd. Die Strukturen und Vernetzungen der arabischen Familienclans könnten nur dann effektiv bekämpft werden, wenn die Ermittler Einblicke in deren Geldströme hätten. "Der Gesetzgeber lässt uns an dieser Stelle aber im Stich. Finden wir beispielsweise in der Wohnung eines Beschuldigten 150.000 Euro, obwohl er als Hartz-IV-Empfänger ein Legaleinkommen von weniger als 1.000 Euro hat, müssen wir ihm nachweisen, dass die Summen aus kriminellen Geschäften stammen. Wir brauchen die Beweislastumkehr, es müsste genau andersherum laufen", ärgerte er sich.

Ein weiteres Problem sei, dass das Verbrechen in Hinsicht auf die Technik den Ermittlern stets einen Schritt voraus sei. "Es gibt neue Smartphones, die wir nicht abhören können und von denen die Täter wissen, dass wir sie nicht abhören können", erklärte ein Ermittler gegenüber "Der Welt". Aufgrund personeller Engpässe würde es darüber hinaus teilweise Monate dauern, bis die abgehörten Telefonate übersetzt und ausgewertet werden können. Zumeist ist es dann schon zu spät, die Taten sind begangen worden und die Beute wurde verteilt.

Schlechte Chancen auf einen Sieg
Auf einen Sieg gegen die arabischen Großfamilien brauchen die Ermittler eher nicht hoffen. Denn die juristische Beweislast, die oft nicht zu schultern ist, die personelle sowie technische Unterlegenheit der Ermittler und darüber hinaus ein Gegner, der aus einem geschlossenen ethnisch-familiären Milieu agiert, mache den Kampf gegen die Clans beinahe unmöglich.

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