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Militärputsch

Krisen-Hotline für Österreicher

Außenminister Sebastian Kurz (ÖVP) hat eine "Rückkehr zur rechtsstaatlichen Ordnung" in der Türkei gefordert. "Es sind alle Kräfte in der Türkei gefordert, Menschenleben zu schützen und Rechtsstaat und Demokratie zu achten", betonte Kurz am Samstag in einer telefonischen Stellungnahme. Die Situation sei "nach wie vor sehr unübersichtlich".

Kurz zeigte sich besorgt, dass die "schwierige innenpolitische Situation" in der Türkei jetzt "noch angespannter" sei. Bereits seit Mitternacht tage ein Krisenstab im Außenministerium, berichtete Kurz, der sich derzeit in der an die Türkei angrenzenden irakischen Kurdenregion aufhält.
 

Österreicher sollen in Hotels bleiben


Er rufe die Österreicher in der Türkei "dazu auf, Häuser, Hotels oder sichere Orte nicht zu verlassen, bis sich die Situation entschärft hat", sagte Kurz. Derzeit hielten sich Schätzungen zufolge bis zu 10.000 Österreich im Land auf. Über das Registrierungssystem des Außenministeriums gemeldet haben sich 3.300 Personen. Der Außenminister berichtete, dass das Team in der Botschaft "aufgrund der zahlreichen Anrufe massiv aufgestockt" worden sei.
 

Keine Österreicher unter Opfern


Außenministeriums-Sprecher Thomas Schnöll sagte dem Ö1-Morgenjournal, es gebe keine Hinweise, dass unter den Todesopfern der gewaltsamen Auseinandersetzungen in der Türkei auch Österreicher seien. Das Außenministerium hat eine Beratungshotline (0043-1-90115-4411) eingerichtet.


 

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