Boot mit 461 Libyen-Flüchtlingen gelandet

Lampedusa

Boot mit 461 Libyen-Flüchtlingen gelandet

Ein von Libyen abgefahrenes Boot mit 461 afrikanischen Flüchtlingen an Bord hat in der Nacht auf Sonntag die süditalienische Insel Lampedusa erreicht. Das Boot, auf dem sich auch 44 Frauen und sechs Kinder befanden, hatte per Satellitentelefon um Hilfe gebeten, als es sich in maltesischen Gewässern befand. Aus Lampedusa waren drei Schiffe der Küstenwache abgefahren, um den Migranten zu helfen. Die Wetterbedingungen haben sich wesentlich verschlechtert, die Küstenwache befürchtet, dass Flüchtlingsboote in Seenot geraten könnten.

2500 Ankömmlinge seit Freitag
Rund 2500 Migranten erreichten seit Freitag die Insel Lampedusa. Sie sollten noch am Sonntag mit einem Schiff der italienische Marine aufs Festland gebracht werden. Die meisten Migranten stammen aus Tunesien.

Seit dem Sturz des tunesischen Präsidenten Zine El Abidine Ben Ali im Jänner kamen mehr als 25.000 Migranten illegal nach Italien. Rom darf nach einem vor knapp drei Wochen geschlossenen Sonderabkommen mit Tunis tunesische Migranten von dort zwar ab sofort wieder abschieben. Die zuvor angekommenen müssen jedoch versorgt werden. Da die meisten Migranten weiter nach Frankreich wollten, hat die italienische Regierung die Ausstellung von Sonderpapieren zur Weiterreise angeordnet.

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