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Lawinen fordern fünf Tote

Schweiz

Lawinen fordern fünf Tote

Im Wallis und in Graubünden sind am Sonntag und Montag fünf Menschen in Lawinen ums Leben gekommen. In beiden Kantonen gingen nach Polizeiangaben mehrere Lawinen nieder. Am Montagnachmittag wurde in Graubünden ein Opfer geborgen, am Abend im Wallis zwei weitere.

Ein Skitourengänger kam am Montag am Büelenhorn bei Davos Monstein (Graubünden) ums Leben, wie die Bündner Kantonspolizei mitteilte. Als er und sein Kamerad sich etwa 400 Meter unterhalb des Gipfels befanden, löste sich über ihnen eine Lawine. Beide Männer wurden mitgerissen. Der ältere, ein 50-Jähriger, konnte nur noch tot geborgen werden.

Im Wallis wurden bei Arolla und Orsieres am Montagabend nach längerer Suchaktion zwei weitere Tote in den Schneemassen gefunden. Beim Verunglückten in Orsières handelt es sich um einen 27-jährigen Franzosen. Bei der Lawine von Arolla kam ein 36-jähriger, im Kanton Waadt wohnhafter Walliser ums Leben. Er war mit einem Familienmitglied und einem Bekannten unterwegs gewesen.

Im Val Ferret im Wallis verunglückte am Sonntag ein 31-jähriger Skiwanderer in einer Lawine tödlich. Der Mann konnte von Suchmannschaften eineinhalb Meter unter dem Schnee gefunden und lebend geborgen werden, wie die Kantonspolizei am Montag mitteilte. Er starb später im Spital.

Am Sonntag wurde in den Waadtländer Alpen ein 58-jähriger Mann im Gebiet der Gemeinde Bex von einer Lawine verschüttet und schwer verletzt. Auch er starb im Spital.

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