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Le Pen zieht erstmals ins Parlament ein

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Le Pen zieht erstmals ins Parlament ein

Der französische Präsident Emmanuel Macron hat bei der Parlamentswahl eine absolute Mehrheit für sein Reformprogramm gewonnen, könnte aber schwächer abschneiden als zunächst erwartet. Laut ersten Hochrechnungen verschiedener Institute kam Macrons Lager im zweiten Wahlgang am Sonntag auf 355 bis 425 der 577 Sitze in der Nationalversammlung.

Laut der Zeitung "Le Monde" (Online) kommt Macrons Bewegung auf 355 Sitze, 311 Sitze für La Republique en Marche (LREM) und 44 Sitze für deren Verbündeten MoDem. Das Institut Elabe rechnet sogar mit 395 bis 425 Sitzen. Das konservative Lager liegt laut der Hochrechnung des Instituts Ipsos-Sopra Steria und des Senders Radio France (Le Monde) bei 125 Sitzen, die Sozialisten von Ex-Staatschef Francois Hollande und verbündete linke Parteien bei nur 49. Marine Le Pens rechtspopulistische Front National (FN) gewinnt demnach acht Sitze - bisher waren es zwei. Die linke Bewegung La France Insoumise (Aufsässiges Frankreich, FI) von Jean-Luc Melenchon kommt auf 30 Mandate.

Parteichefin Le Pen selbst gewann in ihrem Wahlkreis in Nordfrankreich, wie sie der Nachrichtenagentur AFP sagte. Sie zieht damit erstmals in die Nationalversammlung ein.

Die Wahlbeteiligung fiel auf ein neues Rekordtief. Sie lag laut Hochrechnungen um die 43 Prozent, noch deutlich niedriger als im ersten Wahlgang.


 

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