Lebenslange Haft für zwei junge Londoner

Wegen Attentatsplanung

Lebenslange Haft für zwei junge Londoner

Ein Gericht in London hat am Freitag zwei junge Briten wegen der Planung von Attentaten gegen Soldaten und Polizisten zu lebenslangen Haftstrafen verurteilt. Ein 22-jähriger Medizinstudent im Sudan muss als "Rädelsführer" für mindestens 21 Jahre hinter Gitter. Er hatte sich im Februar schuldig bekannt, sich zum Mord verschworen und Terrorakte vorbereitet zu haben.

Sein Komplize und Landsmann, ein Physikstudent, wurde wegen derselben Anklagepunkte zu mindestens 20 Jahren Gefängnis verurteilt.

Festnahme
Beide wurden für schuldig befunden, mögliche Anschlagziele ausgekundschaftet zu haben, darunter eine Polizeiwache und eine Kaserne. Auf Anweisung des "Chirurg" genannten Anführers kaufte dessen "rechter Arm" demnach eine Schusswaffe und sah sich nach einem Moped um. Vom fahrenden Gefährt aus sollten Schüsse abgefeuert werden. Doch 2014 erfolgte die Festnahme der beiden.

Reise nach Syrien
Der "Chirurg" gab während des Prozesses zu, nach Syrien gereist zu sein und dort den Umgang mit Waffen gelernt zu haben. Der Richter Alan Wilkie sagte, der Angeklagte habe tausende Pfund zur Unterstützung von Gewalttaten in Syrien aufgebraucht. Beide Männer sollen von der Jihadistenmiliz "Islamischer Staat" (IS) und ähnlichen islamistischen Gruppen beeinflusst gewesen sein.

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