Linksextreme verschickten Paketbomben

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Linksextreme verschickten Paketbomben

Die linksextremistische griechische Gruppierung "Verschwörung der Zellen des Feuers" hat sich zu einigen der Paketbombensendungen bekannt, die am Monatsanfang entdeckt worden waren. Zwei in Untersuchungshaft sitzende mutmaßliche Mitglieder der Gruppe erklärten demnach in einem Brief an die Internet-Nachrichtenseite Indymedia, sie hätten die Paketbomben verschickt, die an Frankreichs Staatschef Nicolas Sarkozy, den Internationalen Gerichtshof in Den Haag sowie an die Botschaften Belgiens und Mexikos in Athen gerichtet waren.

Mehr als ein Dutzend Paketbomben
Anfang November waren in Griechenland mehr als ein Dutzend Paketbomben entdeckt worden und teilweise detoniert. Die Pakete waren an Botschaften in Athen, internationale Institutionen im Ausland und ausländische Regierungschefs adressiert. Eines der Pakete war an die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) gerichtet und wurde im Bundeskanzleramt in Berlin unschädlich gemacht.

Gruppierung im Jahr 2008 gegründet
Die Gruppierung "Verschwörung der Zellen des Feuers" hat sich seit ihrer Gründung im Jahr 2008 zu mehreren kleineren Sprengstoff- und Brandanschlägen auf Regierungsgebäude sowie Büros und Privathäuser von Politikern bekannt. Die griechischen Behörden stufen die Gruppe als Terrororganisation ein. Derzeit fahndet die Polizei nach dreizehn mutmaßlichen Mitgliedern der Gruppe.

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