Mädchen von Palästinenser im Bett erstochen

Brutale Attacke in Israel

Mädchen von Palästinenser im Bett erstochen

Ein palästinensischer Attentäter hat im Westjordanland ein schlafendes israelisches Mädchen erstochen. Ein zweiter Israeli wurde schwer verletzt. Der Angreifer sei von Sicherheitskräften erschossen worden, teilte die israelische Armee am Donnerstag mit. Er habe dabei noch einem Sicherheitsmann Stichverletzungen zugefügt.

Das Opfer war nach Krankenhausangaben 13 Jahre alt. Der Angriff ereignete sich in der Siedlung Kiryat Arba südöstlich von Bethlehem. Laut dem palästinensischen Gesundheitsministerium handelte es sich bei dem getöteten Angreifer um einen 19-jährigen Palästinenser.

Welle der Gewalt

Das Westjordanland wurde im Sechstagekrieg 1967 von Israel besetzt und wird weitgehend von Israel kontrolliert. Die auf dem Gebiet seitdem errichteten israelischen Siedlungen werden international als illegal angesehen.

Bei der jüngsten Welle palästinensischer Anschläge sind seit Oktober 33 Israelis getötet worden. Mehr als 200 Palästinenser kamen ums Leben, die meisten bei ihren eigenen Anschlägen. Als unmittelbarer Auslöser der Gewalt galt ein Streit um Gebets- und Besuchsrechte auf dem Tempelberg in Jerusalem.
 

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