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Männer flohen mithilfe von Leintüchern aus Anstalt

Deutschland

Männer flohen mithilfe von Leintüchern aus Anstalt

Mit verknoteten Leintüchern und einem selbstgebauten Rammbock aus Bettkasten-Holz sind drei Männer aus einer Forensischen Psychiatrie geflohen. Wie die Polizei am Sonntag mitteilte, waren die Männer am Samstagabend aus dem zweiten Stock der Anstalt in Zwiefalten in Baden-Württemberg ausgebrochen.

Sie hatten mithilfe von Bettkasten-Holz einen Rammbock gebaut und damit die alte Außenwand aus Ziegelsteinen durchbrochen. Anschließend seilten sie sich mit verknoteten Leintüchern aus dem zweiten Stock ab.

Fahndung mit Hubschraubern

"Die Flüchtigen haben kein Interesse, in der Bevölkerung aufzufallen und wollen weiterhin unerkannt flüchten", vermutete ein Sprecher der Polizei. Die Männer hielten sich vermutlich schon nicht mehr im direkten Umfeld von Zwiefalten auf. Die Polizei fahndete mit Hubschraubern und Einsatzkräften nach den Flüchtigen. Genaue Angaben über die Männer waren zunächst nicht bekannt. Die Forensische Psychiatrie in Zwiefalten behandelt suchtkranke Straftäter.

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