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Malala ist Favoritin für Friedenspreis

Kinderrechtsaktivisitin

Malala ist Favoritin für Friedenspreis

Schülerin, Taliban-Opfer, Ikone: Malala Yousafzai aus Pakistan kämpft für das Recht von Mädchen auf Bildung. Doch, dass die 16-Jährige noch lebt, grenzt an ein Wunder: Am 9. Oktober 2012 schossen ihr Taliban in den Kopf. Aus Rache, weil sie sich für Mädchen einsetzt. Ma­lala überlebt schwer verletzt, wird mehrmals in einem Spital in Birmingham operiert.

Insgesamt 259 Anwärter für Friedensnobelpreis

Seitdem wohnt sie mit ihrer Familie in England und hat ein Buch über das Attentat geschrieben. Jetzt könnte Ma­lala den Friedensnobelpreis gewinnen. Am Freitag wird erder Preis verliehen. Abgeordnete aus drei Ländern habtten das Mädchen vorgeschlagen.

Das Rennen um die Preise hat begonnen. Von heute bis kommenden Montag verkünden die Juroren in Stockholm und Oslo täglich einen Nobelpreis-Gewinner in den sechs Kategorien: Medizin, Physik, Chemie, Literatur, Frieden und Wirtschaft.
Ein Österreicher dürfte laut dem Medienkonzern Thomas Reuters nicht dabei sein. Das Unternehmen sagt jedes Jahr die Favoriten voraus. Unter den insgesamt 259 Anwärtern für den Friedensnobelpreis gilt das Taliban-Opfer Malala Yousafzai (16) als Favorit.

Taliban-Opfer hat sein erstes Buch geschrieben

Die pakistanische Schülerin kämpf für Bildungsrechte – damit wurde sie weltberühmt. Jetzt hat sie ihr erstes Buch geschrieben. Titel: „Ich bin Malala: Das junge Mädchen, dass sich für Bildung eingesetzt hat und auf das die Taliban geschossen haben.“ Im Oktober 2012 hatten Extremisten versucht das Mädchen zu töten.

Ebenfalls nominiert sind der Ex-US-Präsident Bill Clinton, der der ehemalige deutsche Bundeskanzler Helmut Kohl und und der birmanische Präsident Thein Sein. Auch der WikiLleaks-Informant Brandley Manning sowie NSA-Aufdecker Edward Snowden sind nominiert. Vergangenes Jahr erhielt die EU den Friedensnobelpreis.
Ein wichtiges Ereignis dürfte Malala in jedem Fall bevorstehen: Laut Sunday Times erhielt sie eine Einladung der Queen.

Auftakt für Nobelpreise:

2 Amerikaner und ein Deutscher gewinnen

Drei Biochemiker teilen sich den Nobelpreis für Medizin: James Rothman, Randy Schekman und der Deutsche Thomas Südhof. Sie erhielten am Montag die Auszeichnung für ihre Entdeckungen zu Transportprozessen in Zellen. Der Preis ist mit 920.000 Euro dotiert. Heute werden die Träger des Physik-Nobelpreises in Stockholm benannt.

(abs)

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Autor: (abs)
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