Malmö in Angst vor Heckenschützen

Attacke auf Einwanderer

© Reuters

Malmö in Angst vor Heckenschützen

In der südschwedischen Stadt Malmö herrscht wegen einer vermuteten Attentatsserie auf Einwanderer weiter große Nervosität. Am Wochenende hat es zwei weitere Schussattacken auf Einwanderer gegeben, dazu etliche Fehlalarme. Die Polizei schließt mittlerweile nicht aus, dass es sich um mehrere Täter handeln könnte - möglicherweise so genannte "Trittbrettfahrer". Die Polizei hofft indes, die DNA eines Täters sichergestellt zu haben.

Weitere Vorfälle
Am Samstag wurde in einem Malmöer Wohnviertel die Wohnung einer Einwandererfamilie vom Innenhof der Siedlung beschossen. Die Kugel, die die Glasscheibe einer Balkonverkleidung durchschlug, verletzte jedoch niemanden. Ein ebenfalls von einem Migranten geführter Friseursalon wurde am Samstag ebenfalls beschossen. Der Friseur ging Nachschau halten und wurde außerhalb des Salons von einem Unbekannten mit einem Kopfstoß niedergestreckt. Von diesem Zwischenfall glaubt die Polizei nun, die DNA des Angreifers zu besitzen.

Schussmeldungen
Am Sonntag gab es mehrere weiteren Schussmeldungen in Malmö, die sich laut Polizei jedoch als Fehlalarme erwiesen. Seit vergangenem Dienstag ereigneten sich in der drittgrößten Stadt Schwedens fünf nachgewiesene Schussattacken auf Einwanderer. Dabei insgesamt drei Personen - zwei Frauen leicht und ein Mann schwer - verletzt.

Die Ermittler glauben, einer seit rund einem Jahr dauernden Anschlagsserie auf der Spur zu sein. Bei rund 15 Schussattentaten waren jeweils Einwanderer das Ziel. Zumindest in einem Teil der Fälle wurde laut ballistischen Analysen die selbe Waffe verwendet.

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