Massaker bei

Südsudan

Massaker bei "Versöhnungstreffen"

Bei einer als Versöhnungstreffen zwischen rivalisierenden Volksgruppen geplanten Zusammenkunft im Südsudan sind am Freitag mindestens 37 Menschen erschossen worden. "Diese Leute haben einfach überall hin gefeuert", sagte Gideon Gatpan Thoar, der Informationsminister des Bundesstaates Unity. Zunächst herrschte Rätselraten über die Gründe für das Entgleisen des Treffens in Mayendit, zu dem die UNO etliche Teilnehmer eingeflogen hatte.

Bei dem Versöhnungstreffen sollte ein Konflikt aus der vergangenen Woche beigelegt werden, bei dem in der Folge von Viehdiebstählen 79 Menschen getötet worden waren. Zeugenaussagen zufolge feuerten Leibwächter, Polizisten, Soldaten und Wildhüter auf den Versammlungsplatz in Mayendit. Bei den Viehdiebstählen geht es um Auseinandersetzungen zwischen den Volksgruppe der Dinka und der Nuer.

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