Massaker in Paris: Alle Geiselnehmer tot

Paris

Massaker in Paris: Alle Geiselnehmer tot

Mit einem Doppelschlag hat die französische Polizei die beiden Geiselnahmen beendet und übereinstimmenden Berichten zufolge die drei islamistischen Terroristen getötet. Fast zeitgleich griffen die Sicherheitskräfte der Elite-Einheit GIGN in einem Ort östlich von Paris und am Rande der Hauptstadt zu und setzten der seit Mittwoch andauernden Verfolgungsjagd ein Ende.

Video zum Thema Polizeieinsatz in Paris

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Zunächst wurde der Unterschlupf der mutmaßlichen Attentäter des Satiremagazins "Charlie Hebdo" in Dammartin-en-Goele gestürmt. Die beiden Terrorverdächtigen wurden dabei getötet, bestätigten die Behörden. Die Brüder Cherif (32) und Said Kouachi (34) seien schießend aus der Druckerei gerannt, in der sie sich über sieben Stunden verschanzt hatten, berichtet die Agentur AFP. Die Geisel sei frei und unverletzt. Es sollen zwei Polizisten verletzt worden sein, berichtet der Sender BFMTV.

Zugriff auch bei zweiter Geiselnahme
Die Polizei griff auch bei der zweiten Geiselnahme im Osten von Paris zu. Im französischen Fernsehen waren vier Explosionen zu hören. Der Geiselnehmer ist bei dem Zugriff in einem Geschäft für koschere Lebensmittel am Stadtrand getötet worden. Zahlreiche Geiseln - die Rede war unterschiedlichen Berichten zufolge von bis zu zehn Personen - seien aus dem Laden gerannt, als die Polizei das Geschäft stürmte. Auch hier ist laut BFMTV ein Polizist verletzt worden.

Insgesamt starben in dem Lebensmittelgeschäft fünf Menschen, darunter auch der Täter, der Islamist Amedy Coulibaly, der bereits am Donnerstag südlich von Paris eine Polizistin getötet haben soll und Verbindungen zu den mutmaßlichen "Charlie Hebdo"-Attentätern hatte.

Bei der Attacke auf das Satire-Magazin am Mittwoch waren zwölf Menschen getötet worden.
 

Diashow Terror-Einsatz in Frankreich

Zugriff in Dammartin-en-Goele

Zugriff in Dammartin-en-Goele

Zugriff in Dammartin-en-Goele

Zugriff in Paris

Zugriff in Paris

Zugriff in Paris

Zugriff in Paris

Schlinge um Terror-Brüder zieht sich zu

Schlinge um Terror-Brüder zieht sich zu

Schlinge um Terror-Brüder zieht sich zu

Schlinge um Terror-Brüder zieht sich zu

Schlinge um Terror-Brüder zieht sich zu

Schlinge um Terror-Brüder zieht sich zu

Schlinge um Terror-Brüder zieht sich zu

Schlinge um Terror-Brüder zieht sich zu

Schlinge um Terror-Brüder zieht sich zu

Schlinge um Terror-Brüder zieht sich zu

Schlinge um Terror-Brüder zieht sich zu

Schlinge um Terror-Brüder zieht sich zu

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oe24 berichtet hier LIVE zur aktuellen Lage

04:02
 

Lagerfeld bekundet mit Zeichnung Solidarität mit "Charlie Hebdo"

Mit einer Zeichnung in der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" (Samstag) drückt der deutsche Modedesigner Karl Lagerfeld seine Bestürzung über den Terroranschlag auf das französische Satiremagazin "Charlie Hebdo" aus. Wie das Blatt mitteilte, ist darauf ein Täter mit Maske zu sehen, der einen Stift zerbricht.

Bewusst verpasst Lagerfeld dem Vermummten demnach einen gelben Heiligenschein. "So sehen sie sich ja selbst", sagte der Modemacher, der auch für seine Zeichnungen bekannt ist.

03:39
 

Jagd auf die Terroristen: Der Freitag im Minutenprotokoll

In der Früh: Fortsetzung des Großeinsatzes auf der Suche nach den zwei Hauptverdächtigen zwei Tage nach der Attacke auf "Charlie Hebdo". Die Brüder werden in die Gemeinde Dammartin-en-Goële nordöstlich von Paris verfolgt, wobei es zu Schießereien kommt.

Gegen 10.00 Uhr: Die Attentäter verschanzen sich in einer Druckerei in Dammartin-en-Goele. Sie bringen den Geschäftsführer als Geisel in ihre Gewalt, lassen ihn aber bald frei. Unbemerkt von den beiden Terroristen hält sich ein weiterer Mitarbeiter in dem Gebäude versteckt, der der Polizei per Handy Hinweise gibt.

Gegen 11.30 Uhr: Die Polizei fordert die Bewohner der Gemeinde Dammartin-en-Goele auf, wegen des Einsatzes zu Hause zu bleiben.

11.53 Uhr: Der französische Präsident Francois Hollande betont, alles müsse getan werden, um die Sicherheit der Franzosen zu gewährleisten.

Zu Mittag: Der Anti-Terroreinsatz im Nordosten von Paris spitzt sich zu. Die Polizei umstellt die Druckerei und versucht, mit den Islamisten in Kontakt zu treten, um eine friedliche Lösung zu erreichen.

13.36 Uhr: Es wird bekannt, dass es am östlichen Stadtrand von Paris zu einer weiteren Schießerei mit Geiselnahme in einem Geschäft für koschere Lebensmittel gekommen ist. Der Geiselnehmer soll nach französischen Medienberichten aus derselben Pariser Jihad-Gruppe stammen, wie die beiden mutmaßlichen "Charlie Hebdo"-Attentäter.

Am Nachmittag: In Dammartin-en-Goele halten sich die beiden gesuchten Brüder weiter verschanzt. Und im Osten von Paris werden wegen der anderen Geiselnahme weite Teile des sonst belebten Stadtteils lahmgelegt. "Im Augenblick müssen wir alle in unseren Klassen bleiben", berichtet ein Schüler.

Gegen 17.00 Uhr: In Dammartin-en-Goele sind Rauchwolken zu sehen. In einer Übertragung im französischen Fernsehen sind zudem Schüsse zu hören. Die beiden Terrorverdächtigen seien getötet worden, bestätigen die Behörden später.

Gegen 17.15 Uhr: Die Polizei beendet auch die zweite Geiselnahme in Paris. Der Verdächtige wird getötet. Der Mann, der am Donnerstag im Süden von Paris bereits eine Polizistin getötet haben soll, brachte vier Geiseln um.

02:45
 

Flüchtige Terroristin weiter unauffindbar

Die Großfahndung der französischen Polizei nach der Freundin des erschossenen Supermarkt-Killers dauert an. Hayat Boumeddiene (26) werde "immer noch gesucht", sagte der französische Staatsanwalt François Molins. Die junge Frau hatte auch beste Kontakte zur Freundin von Said Kouachi, einer der beiden Terrorbrüder, mit der sie laut Angaben der Behörden 500 mal telefoniert haben soll in den letzten Jahren. Boumeddiene soll Komplizin bei den Terror-Attacken von Amedy Coulibaly auf eine Polizistin und den Koscher-Supermarkt im Osten von Paris gewesen sein.

02:31
 

Über fünf Millionen Tweets #JeSuisCharlie

Nach dem Terroranschlag auf das Pariser Satiremagazin "Charlie Hebdo" hat sich der Slogan "Je suis Charlie" (Ich bin Charlie) als Zeichen der Solidarität in Windeseile weltweit verbreitet: Auf dem Kurznachrichtendienst Twitter wurde der Hashtag #JeSuisCharlie nach der Attacke vom Mittwoch bisher mehr als fünf Millionen Mal benutzt. Der Hashtag wurde von Nutzern auf allen Kontinenten verwendet, wie auf einer entsprechenden Karte zu sehen ist - der Schwerpunkt liegt in Europa und an der Ostküste der USA.

02:05
 

Wiesenthal-Zentrum kritisiert Frankreichs Behörden

Nach dem Anschlag auf die französische Satirezeitung "Charlie Hebdo" und dem blutigen Ende der beiden anschließenden Geiselnahmen hat das Simon-Wiesenthal-Zentrum die Geheimdienste des Landes kritisiert. Die Vorgänge der vergangenen Tage seien ein "Desaster" für die Dienste, sagte Zentrumsdirektor Marvin Hier am Freitag der Nachrichtenagentur AFP.

Die Behörden müssten "eindeutig mehr unternehmen, um zu wissen, wer ins Land einreist", fügte er mit Blick auf Rückkehrer hinzu, die in Krisengebieten an der Seite radikaler Islamisten kämpften.

Der Rabbiner forderte zugleich, dass die etwa 6.000 muslimischen Geistlichen in Frankreich sich bei der Bekämpfung von Extremismus stärker einbringen sollten. Die Imame hätten großen Einfluss auf ihre Gläubigen und dürften "nicht aus der Verantwortung entlassen werden", sagte Hier, Gründer des Wiesenthal-Zentrums, das sich für den Kampf gegen Antisemitismus in der Welt einsetzt. Die Imame der wichtigsten Moscheen in Frankreich hatten die Gewalt zuvor scharf verurteilt.

01:36
 

Terror-Gefahr: US-Bürger weltweit zur Vorsicht aufgerufen

Die US-Regierung hat ihre Bürger in aller Welt nach den Anschlägen in Frankreich zu erhöhter Vorsicht aufgerufen. "Jüngste Terrorattacken, seien sie von jenen mit Verbindungen zu Terrororganisationen, von Nachahmern oder einzelnen Tätern, sind eine Erinnerung daran, dass US-Bürger ein hohes Maß an Wachsamkeit aufrechterhalten müssen", hieß es in einer Mitteilung des US-Außenamtes. Amerikaner im In- und Ausland müssten "angemessene Schritte unternehmen, um ihr Sicherheitsbewusstsein zu erhöhen".

01:03
 

Transformation der Terroristen-Frau: Vom "Bikini-Babe" zur Burka-Schützin

Wie auf jetzt aufgetauchten Fotos deutlich wird, machte die Frau des nach der Geiselnahme in einem Pariser Supermarkt getöteten Terroristen Amedy Coulibaly eine recht radikale Transformation durch. In einer alten Aufnahme schmiegt sich Hayat Boumeddiene (26) noch im Bikini in einem Foto an ihren Mann, kurze Zeit später ist sie mit einer Burka völlig verschleiert beim Zielschießen mit einer Armbrust zu sehen, so die "Daily Mail".

00:39
 

TV-Sender zeigt dramatische Bilder von Paris-Sturm

Der Sender "France 2" veröffentlichte dramatische Videoaufnahmen des Sturmes der Eliteeinheiten auf den Pariser Supermarkt. Zu sehen ist in dem Amateurvideo, wie Geiselnehmer Amedy Coulibaly erschossen wird und das Chaos danach. Es sind Schüsse zu hören und kreischende Geiseln, die aus dem Laden flüchten.

00:30
 

Staatsanwalt: Markt-Geiseln vor Zugriff getötet

Die vier in einem jüdischen Supermarkt in Paris getöteten Geiseln starben laut Behördenangaben schon vor der Befreiungsaktion der Polizei. Die Geiseln seien "wahrscheinlich" erschossen worden, als der islamistische Geiselnehmer am Mittag in das Geschäft stürmte, sagte der Pariser Staatsanwalt Francois Molins am Freitagabend.

Auch der Geiselnehmer Amedy Coulibaly hatte in einem Telefongespräch mit dem Nachrichtensender BFMTV am Freitagnachmittag gegen 15.00 Uhr schon von vier Toten gesprochen. Laut Molins hatte Coulibaly mehrere Schusswaffen und große Mengen Sprengstoff bei sich.

Coulibaly hatte in dem jüdischen Supermarkt zahlreiche Geiseln in seine Gewalt gebracht. Kurz nach 17.00 Uhr stürmten Eliteeinheiten der Polizei das Geschäft und töteten den 32-Jährigen. Kurz zuvor hatten Spezialeinheiten nordöstlich von Paris auch die "Charlie Hebdo"-Attentäter Cherif und Said Kouachi erschossen, die sich in einer Druckerei verschanzt hatten. Die Kouachi-Brüder und Coulibaly kannten sich offenbar und hatten ihre Taten vermutlich abgesprochen.

00:18
 

Asterix gedenkt "Charlie Hebdo"-Opfern

Der pensionierte Schöpfer des Kult-Comic Asterix, Albert Uderzo (87), griff wieder zum Zeichenstift für eine berührende Hommage an die Opfer des Massakers in der Redaktion von "Charlie Hebdo".

00:09
 

Al-Kaida-Ableger droht mit weiteren Anschlägen in Frankreich

Nach den islamistischen Anschlägen im Großraum Paris hat der Ableger des Terrornetzwerks Al-Kaida auf der Arabischen Halbinsel (AQAP) mit weiterer Gewalt in Frankreich gedroht. "Ihr werdet nicht mit Sicherheit gesegnet sein, so lange ihr Allah, seinen Verkünder und die Gläubigen bekämpft", sagte ein ranghoher Vertreter der AQAP in einem Video.

Dieses wurde am Freitag von dem auf die Beobachtung islamistischer Websites spezialisierten US-Unternehmen SITE veröffentlicht. Die beiden Brüder Cherif und Said Kouachi, die den Anschlag auf die französische Satirezeitung "Charlie Hebdo" verübten, sollen Verbindungen zur AQAP gehabt haben.

23:56
 

Schlagzeilen rund um die Welt

Das britische Massenblatt "Sun" sieht den Tod der Terroristen als Vergeltung für den Angriff auf "Charlie Hebdo".

23:37
 

Report: Al-Kaida im Jemen gab Angriffsbefehl

Die Terrorgruppe Al-Kaida in der Arabischen Halbinsel (AQAP) ordnete die Terrorattacke gegen das Satireblatt "Charlie Hebdo" an, um die "Ehre des Propheten Mohammed wiederherzustellen", sagte ein AQAP-Mitglied zur Agentur "Associated Press". Ein religiöser AQAP-Führer, Harith bin Ghazi al-Nadhari, warnte laut dem US-Privatgeheimdienst SITE in einer Rede Frankreich, es werde einen "hohen Preis" bezahlen, sollte es gegen Muslime vorgehen.

23:23
 

"Most wanted": Frankreich jagt diese Frau

Nach dem blutigen Ende zweiter Terror-Geiselnahmen läuft in Frankreich weiter die Suche nach der Partnerin des in einem jüdischen Laden getöteten Geiselnehmers Amedy Coulibaly, die 26-Jährige Hayat Boumeddiene. Die Frau soll laut Angaben der Polizei "bewaffnet und gefährlich" sein. Es wurde ein Haftbefehl erlassen. Laut einem Report in Webmagazin "The Daily Beast" ließ sich Boumeddiene im Jahr 2010 gemeinsam mit Djamed Beghal, einem in Südfrankreich unter Hausarrest stehenden Al-Kaida-Terroristen fotografieren.

23:14
 

Mann versteckte sich in Karton, informierte Polizei

Beim Überfall der beiden mutmaßlichen "Charlie-Hebdo"-Attentäter auf eine Druckerei nordöstlich von Paris konnte sich ein Mann in einem Karton verstecken und per Telefon die Fahnder informieren. Die beiden Terroristen, die sich in einem anderen Teil des Industriegebäudes aufhielten, hätten den Mann nicht entdeckt, der inzwischen als Held gefeiert werde, berichtete der TV-Sender BFMTV am Freitag.

Der Mann habe die Polizei detailreich über die Örtlichkeit informiert. Die beiden Terroristen rannten später aus dem Gebäude und wurden von der Polizei erschossen.

22:51
 

Geiselnehmer Coulibaly sprach mit TV-Sender

Der Islamist Amedy Coulibaly, der bei einer Geiselnahme in einem jüdischen Supermarkt in Paris am Freitag mehrere Menschen tötete, rief am Nachmittag gegen 15.00 Uhr den französischen Sender BFMTV an. Am Telefon sagte er, dass er sich mit den Kouachi-Brüdern abgesprochen hatte. "Sie Charlie Hebdo, ich die Polizisten."

Sender: "Wieviele Menschen sind in dem Geschäft?"

Coulibaly: "Es gibt vier Tote und 16 Personen mit Kind, das macht 17 mit einem Kind (Coulibaly spricht mit jemandem). Er sagt, dass acht Frauen hier sind."

Auf die Frage, ob neben den Brüdern noch andere andere Personen mit ihm in Verbindung stünden, antwortete er:

"Auf diese Frage werde ich nicht antworten. Es reicht mit den Fragen. Reichen Sie meine Nummer an die Polizei weiter."

22:16
 

Obama: "USA stehen an der Seite Frankreichs"

US-Präsident Barack Obama hat erneut Solidarität mit Frankreich bekundet. Nach den dramatischen Ereignissen vom Freitag in und bei Paris betonte Obama bei einem Besuch in Knoxville (Tennessee), dass Frankreich der älteste Verbündete der USA sei. "Wir stehen heute an Eurer Seite, und wir stehen morgen an Eurer Seite", sagte der Präsident.

Obama äußerte zugleich die Hoffnung, "dass die unmittelbare Bedrohung vorbei ist".

21:34
 

Bures, Kurz und Mikl-Leitner zu Solidaritätsmarsch

Beim Solidaritätsmarsch für die Opfer des Anschlags auf das Satiremagazin "Charlie Hebdo" am Sonntag in Paris wird Österreich durch Nationalratspräsidentin Doris Bures (SPÖ), Außenminister Sebastian Kurz und Innenministerin Johanna Mikl-Leitner (beide ÖVP) vertreten sein. Das verlautete am Freitagabend aus den jeweiligen Büros.

21:20
 

Geiselnehmer legte Telefon nicht richtig auf

Die Polizei hat bei der Geiselnahme in einem jüdischen Supermarkt in Paris live mitgehört, weil der Terrorist ein Telefon nicht richtig aufgelegt hatte. Wie französische Medien unter Berufung auf Ermittler am Freitagabend berichteten, unterlief dem Geiselnehmer Amedy Coulibaly das Missgeschick, als er von einem Telefon im Laden einen Bekannten anrief.

Dadurch wussten die Beamten genau, was der Attentäter vorhatte. Sie entschlossen sich laut Agentur AFP kurz nach 17.00 Uhr zum Zugriff, als sich der Geiselnehmer etwas entspannte. Der Sender BMFTV berichtete, der Angriff begann, als Coulibaly Gebete sprach.

20:47
 

Täter "von Al-Kaida beauftragt"

Cherif Kouachi ist nach eigenen Angaben vom Terrornetzwerk Al-Kaida im Jemen beauftragt und finanziert worden. Kouachi sagte dies am Freitag dem französischen Nachrichtensender BFMTV in einem Telefongespräch, bevor er bei einem Einsatz von Elite-Polizisten erschossen wurde.

20:45
 

"Charlie Hebdo" wird Ehrenbürger von Paris

Bürgermeisterin Anne Hidalgo sagte in einer Stadtratssitzung, mit der seltenen Auszeichnung seien in der Vergangenheit große Widerstandskämpfer gegen Diktaturen und Barbarei geehrt worden. "Mit der Entscheidung, sie an 'Charlie Hebdo' zu verleihen, zolle Paris einer heroischen Zeitung den Respekt, der Helden gebührt".

20:09
 

Hollande: "Tragödie für die Nation"

Frankreichs Präsident François Hollande hat die doppelte Geiselnahme durch Terroristen als "Tragödie für die Nation" bezeichnet. In einer im Fernsehen live übertragenen Rede an die Nation sprach Hollande mit Blick auf die Geiselnahme in einem jüdischen Supermarkt von einem "antisemitischen Akt".

19:18
 

Komplizin auf der Flucht?

Laut Medienberichten soll die Komplizin von Amedy Coulibaly (32) - dem Geiselnehmer im Supermarkt -, seine Frau Hayat Boumeddiene (26), auf der Flucht sein. Angeblich konnte sie bei der Erstürmung entkommen.

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19:09
 

Geiselnahme in Montpellier

In einem Juwelierladen in Montpellier gibt es ebenfalls eine Geiselnahme. Es dürfte sich aber nicht um einen Terror-Akt handeln, sondern um einen Raubüberfall. Die Nationalgarde ist im Einsatz.

18:49
 

Hollande kündigt Ansprache für 20.00 Uhr an

Nach dem Ende der beiden Geiselnahmen hat Frankreichs Präsident Francois Hollande eine Fernsehansprache angekündigt. Hollande will sich um 20.00 Uhr an das französische Volk richten. Für 22.30 Uhr hat der ermittelnde Staatsanwalt Francois Molins eine Pressekonferenz angekündigt.

18:43
 

Fünf Tote, vier Schwerverletzte in Paris

Vier weitere Personen sollen bei dem Zugriff auf einen Lebensmittelladen in Paris schwer verletzt worden sein. Bei einem der Toten war zunächst unklar, ob es sich um einen möglichen zweiten Geiselnehmer oder um eine Geisel handelt.

18:05
 

Vier Geiseln tot

Bei der Erstürmung des Spuermarkts in Paris sollen vier Geiseln getötet worden sein.

18:01
 

Foto zeigt Augenblick der Erstürmung des Supermarkts

Die Geiseln rannten nach dem Zugriff der Eliteeinheiten aus dem Geschäft. Ein Polizist wurde verletzt.

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17:53
 

Supermarkt in Paris: Auch Kind gerettet

Unter den Geiseln in dem Pariser Supermarkt war auch ein Kind. Es wurde - wie auch die anderen Geiseln - bei der Erstürmung durch Spezialeinheiten gerettet.

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17:38
 

Geiselnehmer von Paris getötet

Auch der Geiselnehmer in einem jüdischen Lebensmittelgeschäft am Stadtrand von Paris ist getötet worden. Das berichtet die Zeitung "Le Monde" unter Berufung auf die Gendarmerie. Mehrere Geiseln sollen frei gekommen sein. Mindestens zehn Menschen sollen aus dem jüdischen Lebensmittelladen gerannt sein.

17:27
 

Die Geisel der beiden Islamisten ist frei und unversehrt.

17:20
 

Geiselnehmer tot

Die beiden Terror-Brüder wurden bei dem Zugriff in Dammartin getötet

17:16
 

Auch in Paris wird gestürmt

Auch am Ort der zweiten Geiselnahme in Paris kommt es zum Zugriff der Spezialeinheiten.

17:13
 

Zugriff der Polizei in Dammartin

Dammartin: Auf den Dächern der umliegenden Gebäude haben sich Scharfschützen postiert. Explosionen und Schüsse sind aus der Halle zu hören, in der sich die beiden Terror-Brüder mit einer Geisel verschanzt haben. Ermittler sprechen von einem Zugriff der Polizei.

exol.jpg © Twitter

17:04
 

Dammartin: Schüsse und Explosionen

Der Zugriff der Polizei läuft, Schüsse und Explosionen sind zu hören.

17:03
 

Polizei stürmt Firmengebäude in Dammartin

Der Zugriff der Spezialeinheiten hat begonnen!

16:59
 

Rauch aus dem Firmengebäude in Dammartin

Aus dem Firmengebäude, in dem sich die beiden Terror-Brüder verschanzt haben, dringt Rauch.

16:29
 

Wird israelische Spezialeinheit eingeflogen?

16:26
 

Frankreichs Präsident beruft Dringlichkeits-Sitzung ein

Francois Holland trifft seine Berater und Minister im Èlysée-Palast.

16:22
 

Video: Die Zusammenfassung der bisherigen Ereignisse in Dammartin-en-Goele, wo sich die beiden Terror-Brüder verschanzt halten

Video zum Thema Großeinsatz in Dammartin-en-Goele

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16:10
 

Kidnapper droht mit Geisel-Mord

Bei der Geiselnahme in einem koscheren Supermarkt im Osten von Paris handelt es sich offenbar um ein Ablenkungsmanöver. Der Geiselnehmer habe mit der Ermordung der Geiseln gedroht, sollte die Polizei die Druckerei östlich von Paris stürmen, in der sich die mutmaßlichen Urheber des Terroranschlags auf "Charlie Hebdo" verschanzt haben, zitierte "Le Figaro" am Freitag Polizeikreise.

Der Bewaffnete in dem Supermarkt nahe der Porte de Vincennes soll nach unterschiedlichen Angaben mindestens fünf Menschen in seiner Gewalt haben. Es wird vermutet, dass es sich dabei um denselben Mann handelt, der am Donnerstag südlich von Paris eine Polizistin erschossen zu haben. Er und die "Charlie Hebdo"-Attentäter sollen derselben Terrororganisation angehört haben.

16:03
 

Jüdische Geschäfte in Paris sollen geschlossen werden.

Nach einer Geiselnahme in einem koscheren Supermarkt im Osten von Paris hat die Polizei jüdische Geschäfte in der bekannten "Rue de Rosiers" im vierten Arrondissement aufgefordert, umgehend zu schließen. Dies teilte die Stadtverwaltung am Freitagnachmittag auf Twitter mit.

Es handle sich um eine "Vorsichtsmaßnahme". Wegen des Sabbats hätten der Großteil aber ohnehin ab späten Nachmittag geschlossen.

15:47
 

Überblick: Es sind mindestens drei Täter, die derzeit Frankreich in Atem halten:

taeter.jpg © APA

15:43
 

Die Festnahme an der Port de Vincennes, dem zweiten Terror-Hotspot in Paris

Video zum Thema Festnahme eines Verdächtigen?

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15:35
 

Prinz Harry trauert um Opfer des Anschlags

Großbritanniens Prinz Harry (30) hat sein Mitgefühl mit den Opfern des Anschlags auf das französische Satiremagazin "Charlie Hebdo" bekundet und sich ins Kondolenzbuch der französischen Botschaft in London eingetragen.

harry.jpg © AFP

(c) AFP

15:27
 

Fehlalarm!

Nach zwei Geiselnahmen im Osten und nahe des Flughafens Charles de Gaulle in Paris ist auch der Place de Trocadero gegenüber des Eiffelturms im Stadtzentrum von Paris vorübergehend evakuiert worden. Die U-Bahn habe nicht mehr in der dortige Stadion gehalten, berichtete "Le Monde" am Freitag in ihrer Onlineausgabe. Es habe sich jedoch um einen falschen Alarm gehandelt.

15:22
 

Wieder eine Schießerei!

Sky News berichtet, dass es auch am Place du Trocadéro im Zentrum von Paris zu Schüssen gekommen ist. Die Polizei untersucht den Platz, diesem Foto zufolge auch die Metro.

torcadero.jpg © Twitter

(c) Twitter

15:20
 

Gedenkstunde am Sonntag am Ballhausplatz

Bundeskanzler Werner Faymann (SPÖ) hat in Reaktion auf das Terrorattentat von Paris für Sonntag eine überkonfessionelle Gedenkstunde am Wiener Ballhausplatz angekündigt. Zur Gedenkstunde werden Spitzenvertreter des Staates und der Glaubensgemeinschaften erwartet, teilte Faymann am Freitag am Rande eines Besuchs im steirischen Schielleiten mit.

15:16
 

Die Polizei positioniert sich.

paris_supermarkt.jpg © Twitter

(c) Twitter

15:09
 

Berichte über Verhaftung

Medienberichten zufolge soll es bei der 2. Geiselnahme in Vincennes zu einer Verhaftung gekommen sein. Der Sender Europe 1 zeigte ein Video, auf dem ein Mann auf die Polizisten zugeht. Er hält die Hände hinter dem Kopf und legt sich dann auf den Boden.

15:07
 

Polizei dementiert Tote bei Geiselnahme im Osten

Entgegen erster Berichte dürfte es bei der Geiselnahme in einem koscheren Supermarkt im Osten von Paris bisher doch keine Toten gegeben haben. Dies berichtete "Le Monde" sowie die Nachrichtenagentur Reuters am Freitag unter Berufung auf die Polizei.

Laut Reuters soll der Geiselnehmer, bei dem es sich um denselben Mann handeln dürfte, der am Donnerstag südlich von Paris eine Polizistin erschossen hatte, sechs Personen in seiner Gewalt haben.

15:06
 

Irans Präsident verurteilt Terrorismus

Nach dem blutigen Anschlag auf die französische Satirezeitschrift "Charlie Hebdo" in Paris hat der iranische Präsident Hassan Rohani "Gewalt und Terrorismus" verurteilt, egal ob sie in der Region, in Europa oder in den USA geschehe. Zugleich warf er am Freitag den Attentätern vor, die Islamfeindlichkeit zu fördern.

"Jene, die ungerechtfertigterweise im Namen des Jihad, der Religion und des Islam morden und gewaltsame und extremistische Taten begehen, fördern die Islamfeindlichkeit, ob sie wollen oder nicht", sagte Ruhani laut iranischen Medien

15:00
 

Video zur 2. Geiselnahme

Video zum Thema Geiselnahme in Supermarkt

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14:55
 

Eine Übersichtskarte der Ereignisse

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14:49
 

Die Stadtautobahn wurde gesperrt.

autobahn.jpg © Twitter

(c) Twitter

14:41
 

Immer mehr Polizisten sind auf dem Weg nach Vincennes.

polizei_vincennes.jpg © AFP

(c) AFP

14:37
 

Handelsvertreter traf mutmaßlichen Attentäter

Während die gesamte französische Polizei am Freitag nach den beiden mutmaßlichen "Charlie-Hebdo"-Attentätern fahndete, hat ein Handelsvertreter einem von ihnen die Hand geschüttelt. "Ich habe einen der Terroristen getroffen und ihm die Hand gegeben", sagte der Mann, der als Namen lediglich Didier angab, dem Radiosender France Info.

14:35
 

Das sind die Geiselnehmer

Amedy Coulibaly (32) soll der Geiselnehmer von Porte de Vincennes sein. Begleitet wird er von einer Frau Hayat.

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14:32
 

Spezialeinheiten spazieren in Vincennes auf. Das Viertel wurde vollständig abgeriegelt. Sogar die Stadtautobahn wurde gesperrt.

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(c) Getty Images

14:24
 

Mindestens zwei Tote!

Bei einer Schießerei und einer anschließenden Geiselnahme am östlichen Stadtrand von Paris sind mindestens zwei Menschen getötet worden. Das berichteten mehrere französische Medien am Freitag.

Das Gebiet um das jüdische Geschäft wurde abgeriegelt, Schulkinder in der Gegend dürfen die Schulen derzeit nicht verlassen. Die Stadtautobahn wurde an der Porte de Vincennes in beide Richtungen gesperrt.

14:22
 

Von Frau begleitet

M6 berichtet, dass der 2. Geiselnehmer womöglich von einer Frau begleitet wird.

14:21
 

Bei dem zweiten Geiselnehmer soll es sich um Medhi C. handeln. Der Mann soll gestern eine Polizistin erschossen haben. Er und die beiden gesuchten Brüder gehören allesamt dem Netzwerk Brüder „Buttes-Chaumont“ an.

14:17
 

Überlebende beginnen mit Arbeit an neuer Ausgabe

Zwei Tage nach dem tödlichen Anschlag auf "Charlie Hebdo" haben überlebende Mitarbeiter des Satire-Magazins mit der Arbeit an der nächsten Ausgabe begonnen. Die Journalisten nutzten dafür am Freitag Räume der Zeitung "Liberation", wie Mitarbeiter der Tageszeitung mitteilten.

"Wir empfangen sie bei uns, denn sie haben noch nicht einmal mehr einen Stift", sagte Pierre Fraidenraich von "Liberation". "Ihre Computer und ihre gesamte Ausrüstung wurden versiegelt." Premierminister Manuel Valls und Kulturministerin Fleur Pellerin statteten der Redaktion einen Besuch ab, um ihre Solidarität mit den Journalisten zu bekunden.

liberation.jpg © Twitter

(c) Twitter

14:11
 

Möglicherweise 2 Verletzte

Der französische Sender France 24 meldet, dass es zwei Verletzte im Supermarkt gibt.

14:09
 

Auch Kinder unter den Geiseln!

Unter den Geiseln befinden sich nach Berichten französischer Medien auch Kinder. Bei dem schwer bewaffneten Täter handelt es sich offenbar um den Mann, der am Donnerstag südlich von Paris bereits eine Polizistin erschossen haben soll, wie es aus Ermittlerkreisen hieß.

Bei dem Vorfall kam es demnach an der Porte de Vincennes auch zu einer Schießerei. Der Mann sei mit Sturmgewehren bewaffnet, hieß es. Mindestens ein Mensch wurde verletzt. Frankreichs Staatspräsident Francois Hollande bestellte Innenminister Bernhard Cazeneuve zum Schauplatz in Porte de Vincennes. Eine weitere Krisensitzung mit Cazeneuve und Premier Manuel Valls soll stattfinden

14:08
 

Einsatzkräfte und Rettungen sind auf dem Weg nach Vincennes.

rettung.jpg © Twitter

(c) Twitter

14:05
 

Laut Reuters soll der Mann die Geiseln im Supermarkt mit zwei Schusswaffen in Schach halten.

13:58
 

Geiselnahme noch nicht beendet!

Entgegen vorheriger Meldungen soll der zweite Geiselnehmer doch noch nicht gefasst worden sein. Neuesten Meldungen zufolge sollen sich 5 Menschen in der Gewalt des Mannes befinden. Zudem soll es einen Verletzten geben.

supermarkt.jpg © Twitter

(c) Twitter

13:57
 

Die Polizei hat die Gegend um Vincennes abgesperrt.Spezialeinheiten wurden zusammengezogen.

Vincennes.jpg © Twitter

(c) Twitter

13:49
 

Täter festgenommen!

Wie die BBC berichtet, soll die Polizei den Täter im Osten von Paris festgenommen haben. Es handelt sich demnach um den Mörder von Montrouge.

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13:45
 

Das Innenministerium hat soeben die 2. Geiselnahme bestätigt. Ein Mann habe sich wahrscheinlich mit Geiseln im Osten der Stadt verschanzt. Es wird vermutet, dass es sich dabei um den Mörder von Montrouge handelt.

13:35
 

Zweite Geiselnahme

Im Osten von Paris hat es am Freitagnachmittag eine neuerliche Schießerei gegeben. Laut ersten Informationen der Nachrichtenagentur AFP sollen in der betroffenen koscheren Greißlerei auch Geiseln genommen worden sein. Involviert soll auch jener Mann sein, der am Donnerstag im Süden von Paris eine Polizistin erschossen hat. Der Zwischenfall soll sich in Porte de Vincennes ereignen.

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13:32
 

Offenbar auch Geiselnahme im Osten von Paris

Womöglich gibt es eine 2. Geiselnahme! Infos folgen

13:29
 

Schießerei im Osten von Paris!

Französische Mdien berichten von einer Schießerei im Osten von Paris. Einzelheiten sind noch unklar.

13:23
 

Schulen nahe der Druckerei werden evakuiert

Die französischen Behörden wollen drei Schulen in der Nähe der Druckerei evakuieren, in der sich die mutmaßlichen Attentäter von Paris verschanzt haben. Die Schüler würden in eine weiter entfernte Turnhalle in Dammartin-en-Goele gebracht, wo sie von ihren Eltern abgeholt würden, teilte die Stadtverwaltung am Freitag auf ihrer Internetseite mit.

schule.jpg © Twitter

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13:18
 

Seit Mittwoch ist es wiederholt zu Attacken auf Muslime gekommen. Die französische Polizei bewacht die Moscheen im Land daher besonders stark.

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13:17
 

Fischer empfängt Religionsvertreter

Bundespräsident Heinz Fischer hat die heimischen Religionsvertreter zu einem Treffen für Dienstagvormittag eingeladen. Anlass sind die Terroranschläge in Frankreich. Neben Vertretern der Islamischen Glaubensgemeinschaft werden auch Kardinal Christoph Schönborn, Oberhäupter weiterer christlicher Religionen und des Judentums erwartet, teilte die Präsidentschaftskanzlei am Freitag via Aussendung mit.

13:10
 

Dammartin-en-Goele wird zur Festung

Im ganzen Ort haben sich Spezialeinheiten positioniert. Dammartin-en-Goele gleicht einer Festung.

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(c) Reuters

13:07
 

Schule nahe der Druckerei stark bewacht

Aufgrund der Geiselnahme in Dammartin-en-Goele sind die Schüler eines nahegelegenen Kindergartens und einer Volksschule in einen gemeinsamen Raum gebracht worden. Die Fenster seien mit Teppichen verdunkelt, die Türen abgesperrt und Sicherheitskräfte würden das Gebäude bewachen, berichtete "Le Figaro" am Freitag.

Die Schule befindet sich lediglich 300 Meter von der Druckerei entfernt, in der die mutmaßlichen Attentäter seit Freitagvormittag eine Geisel festhalten. Dort ist ein großangelegter Polizeieinsatz im Gange. Bevor dieser beendet ist, dürfte kein Kind die Schule verlassen, berichtete "Le Figaro".

13:04
 

Wie „Le Parisien“ berichtet, sollen sich auf den umliegenden Gebäuden Scharfschützen positioniert haben.

12:59
 

Mindestens sieben Helikopter sollen im Einsatz sein.

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12:50
 

ISIS kündigt weitere Terrorangriffe an

Die Terrormiliz "Islamischer Staat" (IS) hat den Anschlag auf das Satiremagazin "Charlie Hebdo" als Start einer größeren Terrorkampagne mit weiteren Angriffen in Europa und den USA bezeichnet. "Wir haben mit der Operation in Frankreich begonnen, für die wir die Verantwortung übernehmen", sagte der IS-Prediger Abu Saad al-Ansari laut Anwesenden beim Freitagsgebet in der nordirakischen Stadt Mosul.

"Morgen werden es Großbritannien, die USA und andere sein." Die Drohung gelte für alle Länder des Bündnisses, das Luftangriffe auf den Islamischen Staat fliege

12:46
 

"Charlie"-Plakat auch am Wiener Rathaus

Auch am Wiener Rathaus ist im Gedenken an den Anschlag auf das Pariser Satiremagazin "Charlie Hebdo" ein Plakat mit der Aufschrift "Je suis Charlie" (Ich bin Charlie, Anm.) affichiert worden - und zwar an der Frontseite des Gebäudes. Es wird dort eine Woche lang zu sehen sein.

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12:37
 

Industriegebiet abgeriegelt

Die Polizei hat sämtliche Straßen zum Industriegebiet in Dammartin-en-Goële abgeriegelt. Nur Einsatzkräfte werden durchgelassen.

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12:32
 

Polizei bestätigte Zusammenhang!

Die Polizei hat am Freitag bestätigt, dass es einen Zusammenhang zwischen dem Terroranschlag auf die Redaktion des Satiremagazins "Charlie Hebdo" am Mittwoch und den tödlichen Schüssen im Süden von Paris am Donnerstag gibt. Entsprechende Informationen erhielt AFP von einem Polizeivertreter.

Das französische Magazin "Le Point" hatte zuvor berichtet, alle drei mutmaßlichen Attentäter hätten derselben Terrororganisation, dem "Buttes-Chaumont-Netzwerks" angehört. Einen Tag nach dem Attentat auf "Charlie Hebdo" mit zwölf Toten war in Montrouge südlich von Paris am Donnerstag eine Polizistin erschossen und ein Straßenkehrer schwer verletzt worden. Am Freitag verlautete aus Ermittlerkreisen, der mutmaßliche Täter sei identifiziert, in seinem "sehr nahen Umfeld" habe es zwei Festnahmen gegeben.

12:31
 

Polizei verbannte Journalisten aus Industriezone

Die französische Polizei hat am Freitag sämtliche Journalisten aus der Industriezone in Dammartin-en-Goele, wo die mutmaßlichen Attentäter von Paris in einer Druckerei eine Geisel genommen haben, verbannt. Die Helikopter, die bisher über dem Gebiet gekreist sein, seinen zudem gelandet, berichtete ein Journalist von "Le Monde".

Die betroffene Druckerei habe aktuell fünf Angestellte, zitierte die Zeitung den Bürgermeister eines angrenzenden Ortes: Den Chef, seine Frau, den Sohn des Paares, einen Grafiker und eine Sekretärin.

12:24
 

Hollande: Alles tun zum Schutz der Franzosen

Frankreichs Staatspräsident Francois Hollande hat betont, dass jetzt alles zum Schutz der Franzosen getan werden müsse. Die nach dem Attentat mit zwölf Toten erhöhte Sicherheitsstufe im Großraum Paris und in Teilen Nordfrankreichs diene auch dazu, beruhigend zu wirken, sagte Hollande am Freitag im Pariser Innenministerium.

Terrordrohungen gegen Einrichtungen im Land seien nicht neu, fügte Hollande an. "Wir wussten, dass jederzeit etwas geschehen konnte." In den vergangenen Monaten seien mehrere Attentatspläne durchkreuzt worden.

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12:17
 

Innenministerium: Stürmung aktuell ausgeschlossen

Ein Sprecher des französischen Innenministeriums hat eine Stürmung der Druckerei, in der sich die mutmaßlichen Attentäter von Paris mit einer Geisel verschanzt haben, vorerst ausgeschlossen. Die Verhandler hätten ihre Arbeit aufgenommen, sagte er dem Radiosender "RTL", "in diesem Moment ist eine Erstürmung ausgeschlossen".

Man könne gegenwärtig jedoch auch nicht von einem "Dialog" mit den Entführern sprechen. "Das wäre eine unzulässige Verallgemeinerung", so Pierre-Henri Brandet. Ein konservativer Abgeordneter hatte zuvor berichtete, die mutmaßlichen Attentäter hätten erklärt, als "Märtyrer" sterben zu wollen

12:16
 

Wer ist die Geisel?

Wie „Sky News“ berichtet soll es sich bei der Geisel um eine Frau handeln. "Le Figaro" wiederum berichtet, dass es sich um einen 27-jährigen Angestellten der Druckerei handeln würde. Seine Angehörigen hätten seit dem Vormittag weder telefonischen noch E-Mail-Kontakt zu ihm

12:08
 

Hier findet die Geiselnahme statt

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11:58
 

In ganz Paris gilt die höchste Terrorwarnstufe. Die Zahl der Einsatzkräfte an sensiblen Orten wurde noch einmal erhöht.

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11:53
 

Verdächtige wollten zurück nach Paris

Behörden berichten, dass sich die beiden Attentäter auf dem Rückweg nach Paris befanden. Sie seien bei einer Straßensperre angehalten worden. Dabei kam es zum Schusswechsel. Dabei soll es im Gegensatz zu früheren Meldungen aber keine Toten gegeben haben.

11:48
 

Gibt es doch einen Zusammenhang?

Zwischen dem Terroranschlag auf die Redaktion des Satiremagazins "Charlie Hebdo" und den Schüssen auf eine Polizistin und einen Straßenkehrer südlich von Paris am Donnerstag könnte es nun doch einen Zusammenhang geben. Wie das französische Magazin "Le Point" am Freitag berichtete, gehörten alle drei Attentäter derselben radikalislamischen Gruppierung an.

Konkret soll es sich dabei um das nach einem Park im 19. Pariser Bezirk benannten "Buttes-Chaumont-Netzwerks" handeln. Dieses schickte in der Vergangenheit auch immer wieder Kämpfer nach Syrien und in den Irak.

11:39
 

Mobilfunknetz in Dammartin-en-Goele abgeschaltet

Aufgrund der Geiselnahme im französischen Dammartin-en-Goele ist das Mobilfunknetz dort offenbar unterbrochen worden, wie mehrere Anrainer auf Twitter berichteten. In einer dortigen Druckerei haben die beiden mutmaßlichen Attentäter von Paris nach Polizeiangaben eine Geisel genommen, die Sicherheitskräfte sollen in Kontakt mit den Geiselnehmern stehen.

11:37
 

Hier ein neues Video zu den aktuellen Ereignissen.

Video zum Thema Attentäter von Paris aufgespürt

Es tut uns leid. Dieses Video ist nicht mehr verfügbar.

11:35
 

7 Helikopter im Einsatz

Inzwischen sind 7 Helikopter im Einsatz. Die Spezialeinheiten haben sich zusammengezogen und sind schwer bewaffnet.

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11:33
 

Die Spezialeinheit GIPN bittet über Twitter, keine Aufnahmen vom Gelände zu veröffentlichen. Die Geiselnehmer würden ansonsten Infos über die Standorte der Polizeikräfte erfahren.

11:29
 

Präsident Hollande hielt gerade eine Pressekonferenz ab. Der sichtlich angespannte Staatsmann verkündete dabei, dass Frankreich stark sei und die Verdächtigen schnappen werde. Er habe dabei vollstes Vertrauen in die Spezialeinheiten.

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11:27
 

Offenbar Kontakt zu Hauptverdächtigen

Die französische Polizei steht offenbar in Kontakt zu den mutmaßlichen Attentätern von Paris, die sich mit einer Geisel in einer Drucker in Dammartin-en-Goele verschanzt haben. Die Hauptverdächtigen hätten angegeben, als "Märtyrer" sterben zu wollen, erklärte der konservative Abgeordnete Yves Albarello nach Angaben der Onlineseite von "The Telegraph" am Freitag.

11:23
 

"Brüder wollen als Märtyrer sterben"

Der Politiker Yves Bonami (UMP) sagte im Interview mit dem französischem Sender „i-Télé“: „Die Brüder haben gesagt, sie wollen als Märtyrer sterben.“ Woher der Oppositionspolitiker diese Information nimmt, ist jedoch nicht klar.

11:21
 

Dänischer Mohammed-Karikaturist verkauft Zeichnung

Der dänische Mohammed-Karikaturist Kurt Westergaard unterstützt das Satiremagazin "Charlie Hebdo" mit dem Verkauf einer Zeichnung mit dem Titel "Free Speech". Auf Deutsch lautet der Titel: Redefreiheit. Über seine Galerie in Skanderborg vertreibt der 79-Jährige eine neu gedruckte Auflage des Werkes, das 2009 entstanden war. "Ich mache das als Geste für die Kollegen bei "Charlie Hebdo"", sagte Westergaard dem dänischen Fernsehsender TV2 Ostjylland

11:17
 

Präsident Hollande hält im Élysée-Palast eine Krisensitzung ab.

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11:15
 

Hauptverdächtiger des 2. Anschlags identifiziert

Nach den Schüssen auf eine Polizistin und einen Straßenkehrer vom Donnerstag im Süden von Paris ist ein Hauptverdächtiger identifiziert worden. Zwei Personen aus dessen Umfeld seien zudem festgenommen worden, berichtete die Nachrichtenagentur AFP am Freitag unter Berufung auf mit der Angelegenheit vertraute Quellen.

Ob die Tat in direktem Zusammenhang mit dem Terroranschlag auf die Redaktion des Satiremagazin "Charlie Hebdo" steht, ist noch nicht geklärt, wird aber eher ausgeschlossen.

11:11
 

Wird gestürmt?

Noch ist unklar, welche Strategie die Spezialeinheiten verfolgen. Berichte über Verhandlungen wurden bisher noch nicht bestätigt. Möglicherweise wird auch eine Stürmung geplant.

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11:10
 

ISIS: Attentäter sind Helden

Die radikale Miliz Islamischer Staat (IS) hat die Attentäter von Paris für deren Anschlag auf die Redaktion der französischen Satire-Wochenzeitung "Charlie Hebdo" als Helden gewürdigt. "Heroische Jihadisten" hätten die Tat verübt, hieß es laut dem Beobachtungsdienst Site in einer im Internet veröffentlichten Audio-Botschaft der Islamisten.

ISIS: Paris-Attentäter sind Helden

11:06
 

Schwerverletzte sind außer Lebensgefahr

Positive Nachrichten zu den am Mittwoch verletzten Personen: Die vier Schwerverletzten sollen sich nicht mehr in Lebensgefahr befinden, so die französische Zeitung „Le Figaro“.

11:01
 

Ex-Innenminister spricht von mehreren Geiseln

Der frühere Innenminister Claude Guéant sagte gegenüber RTL: "Meinen Infos zufolge sind es mehrere Geiseln.“

10:56
 

Eine Augenzeugin meldete sich in der französischen Zeitung „Le Parisien“ zu Wort: „Meine Kollegen und ich haben auf dem Parkplatz ein Polizeiauto gesehen. Plötzlich haben wir Schüsse gehört, dann nichts mehr. Dann haben wir mehrere Polizisten gesehen, die sich hinter einem Bus aufhielten. Wir wurden aufgefordert, das Gebäude nicht zu verlassen.“

10:50
 

Flüge in Charles de Gaulle teilweise umgeleitet

Aufgrund der Geiselnahme in Dammartin-en-Goele nahe des Pariser Flughafens Charles de Gaulle werden dort landende Flüge teilweise auf weiter entfernte Landebahnen oder andere Flughäfen umgeleitet, berichtete die Zeitung "Le Monde" am Freitag in ihrer Onlineausgabe. Informationen, wonach zwei der vier Bahnen gesperrt seien, habe der Flughafen nicht bestätigt.

10:49
 

Erstmals wurden nun alle Spezialeinheiten Frankreichs zusammengezogen. GIGN, RAID, GIPN und BRI sind im Einsatz.

10:44
 

Mitglieder der Spezialeinheit haben sich auch auf dem Dach der Druckerei positioniert.

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10:43
 

Eine Geisel bestätigt

Laut AFP hat die Polizei mittlerweile eine Geisel offiziell bestätigt. Ob sich weitere Menschen in der Gewalt der Attentäter befinden, ist unbekannt.

10:39
 

Abgeriegelt!

Die Gegend um die Druckerei wurde großräumig abgeriegelt. Kein Mensch darf das Gebiet betreten. Für die Anrainer besteht totales Ausgangsverbot.

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10:34
 

Im Ort gibt es derzeit eine totale Ausgangssperre. Neben der Druckerei sollen sich Medienberichten zufolge mehrere Schulen befinden.

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10:31
 

Flughafen Charles-de-Gaulle gesperrt

Laut Homepage des Flughafens sind zwei Startbahnen des größten französischen Airports gesperrt. Zudem sollen die Landungen zweier Air-France-Maschinen abgebrochen sein. Die Geiselnahme findet in unmittelbarer Nähe des Flughafens statt.

10:29
 

Innenminister bestätigt Einsatz

Frankreichs Innenminister Bernhard Cazeneuve hat am Freitagvormittag bestätigt, dass eine Operation von "Elite-Einheiten" im Gang sei. Ziel sei es, die "Verantwortlichen" für den Terroranschlag gegen die Redaktion des Satiremagazins "Charlie Hebdo" "zu neutralisieren", zitierte die Nachrichtenagentur AFP Cazeneuve.

10:27
 

Staatsanwaltschaft dementiert Bericht über Tote

Wie "Le Monde" unter Verweis auf die Staatsanwaltschaft schrieb, forderte die Geiselnahme bisher keine Opfer. Auch im Zuge der Geiselnahme habe es keine Toten gegeben.

10:20
 

Geiselnahme in Druckerei

Die Attentäter sollen sich in der Firma Création Tendance Découverte, in der Rue Clément Ader 27 befinden. Das berichtet die französische Zeitung „Le Figaro“. Die Druckerei soll nur 4 Mitarbeiter haben.

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10:16
 

Wie die Polizei mitteilt, wurden während der Geiselnahme bisher keine Menschen getötet oder verletzt.

10:11
 

Gibt es Verhandlungen?

"Le Figaro" berichtet, dass sich die Polizei und die Geiselnehmer im Gespräch befinden sollen.

10:09
 

Es sollen insgesamt auch fünf Hubschrauber am Polizei-Einsatz beteiligt sein. "Das ist quasi eine Kriegszone hier", so eine Anrainerin im französischen TV.

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10:07
 

Die Attentäter halten sich noch immer auf dem Firmengelände auf. Die Polizei zieht weitere Truppen zusammen.

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10:03
 

Zwei Tote nach Schusswechsel!

Bei dem Schusswechsel zwischen den mutmaßlichen Attentätern von Paris und der Polizei am Freitagvormittag nahe des Flughafens Charles de Gaulle soll es mindestens zwei Tote gegeben haben. Nach Informationen der Zeitung "Le Parisien" sollen zudem 20 Menschen verletzt worden sein.

10:01
 

Die Spezialeinheiten bereiten sich auf ihren Einsatz vor. Die Geiselnahme soll sich auf einem Firmengelände abspielen.

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09:56
 

Innenminister Bernard Cazeneuve hat soeben bestätigt, dass die Einsatzkräfte gerade eine Operation in Dammartin-en-Goële druchführen. Präsident Hollande soll eine Krisensitzung unterbrochen haben.

09:52
 

In Firma verschanzt

Französische Medien berichten, dass sich die beiden Attentäter mit Geiseln in ein Firma verschanzt haben. Wie viele Menschen sich in der Gealt der beiden Terroristen befinden, ist noch nicht bekannt.

09:48
 

Wieder Auto gestohlen

Französische Medien berichten, dass die beiden Attentäter in der Stadt Montagny Sainte Felicite erneut ein Auto gestohlen haben sollen. Die Stadt befindet sich wenige Kilometer von Dammartin-en-Goele entfernt.

09:44
 

Hubschrauber über Dammartin-en-Goele

Nach der Geiselnahme nahe Paris kreisten am Freitagvormittag drei Hubschrauber über der Gemeinde Dammartin-en-Goele, wie Anrainer der Zeitung "Le Figaro" berichteten. Die Bewohner des Ortes in der Nähe des Flughafens Charles de Gaulle seien angewiesen worden, ihre Häuser nicht zu verlassen.

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09:40
 

Hier soll sich die Geiselnahme abspielen. Der Ort Dammartin-en-Goele befindet sich im Nordosten von Paris, nur wenige Kilometer vom Flughafen Charles de Gaulle entfernt.

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09:37
 

Geiselnahme nahe des Flughafens

Nach dem Terroranschlag auf das französische Satiremagazin "Charlie Hebdo" haben sich die Polizei und die beiden Tatverdächtigen am Freitagmorgen nördlich von Paris eine Verfolgungsjagd geliefert. Es seien auch Schüsse gefallen, zudem gebe es eine Geiselnahme, zitierte die Nachrichtenagentur AFP Polizeikreise. Laut RTL ereignete sich die Geiselnahme in einem Betrieb in Dammartin-en-Goele.

Dammartin-en-Goele befindet sich in der Nähe des Flughafens Charles de Gaulle. Wie "Le Monde" und der Sender "RTL" berichteten, sollen zwei Männer, deren Beschreibung auf die Hauptverdächtigen des Anschlags auf "Charlie Hebdo" passt, zuvor weiter nördlich ein Auto gestohlen haben.

09:33
 

Schießerei und Verfolgungsjagd

Wie der Sender BFM-TV berichtet, werden 2 Verdächtige östlich von Paris verfolgt. Ob es sich dabei um die gesuchten Brüder handelt, ist noch nicht klar.

09:26
 

Die Agenur AFP meldet Schüsse und eine Verfolgungsjagt. Genauere Infos sind bisher noch unklar.

09:25
 

Die Geiselnahme soll sich in Seine-et-Marne, nur knapp östlich von Paris, abspielen.

09:23
 

Schüsse und angebliche Geiselnahme nahe Paris

Medien berichten, dass es nahe Paris zu Schüssen und einer Geiselnahme gekommen sein soll. Weitere Infos folgen.

09:22
 

Auch vor die "Charlie Hebdo“-Redaktion in Paris wurden von Trauernden Blumen und Kerzen hinterlegt.

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09:10
 

88.000 Einsätzkräfte mobilisiert

Am Freitag in der Früh setzten Eliteeinheiten von Polizei und Gendarmerie ihre Suche nach den beiden schwer bewaffneten Brüdern Said und Cherif Kouachi in der waldreichen Region fort. Staatspräsident Francois Hollande wollte am Vormittag mit seinem Krisenkabinett die Lage erörtern. Landesweit waren 88.000 Einsatzkräfte mobilisiert, um die beiden Attentäter zu fassen.

09:03
 

Steckt Al-Kaida hinter Anschlag?

US-Geheimdienste untersuchten derzeit, ob der Al-Kaida-Ableger den Anschlag von Paris ausdrücklich angeordnet habe. Bisher gebe es aber keine Hinweise, dass die beiden Attentäter einen solchen Auftrag bekommen hätten oder einer Al-Kaida-Zelle in Frankreich angehörten. Allerdings habe ein von der AQAP herausgegebenes Propaganda-Magazin im Jemen kürzlich zu Anschlägen auf Menschen im Westen aufgerufen, die den muslimischen Glauben verunglimpften. Auch der Chef des Satiremagazins "Charlie Hebdo" sei ausdrücklich genannt worden

08:51
 

Polizei durchkämmt Haus für Haus

Die Suche der Polizei konzentriert sich weiterhin auf die Gegend nordöstlich von Paris.

Video zum Thema Polizei durchkämmt Haus für Haus

Es tut uns leid. Dieses Video ist nicht mehr verfügbar.

08:46
 

Erschossener Polizist war Muslim

Ahmed Merabet lag bereits wehrlos am Boden und wurde dann wurde brutal ermordet.

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08:34
 

Eiffelturm verschwindet in der Dunkelheit

Zum Andenken an die Opfer des Anschlags wurden die Lichter des Eiffelturms für 5 Minuten abgeschaltet.

Video zum Thema Der Eiffelturm trägt Trauer

Es tut uns leid. Dieses Video ist nicht mehr verfügbar.

08:05
 

Britischer Geheimdienst warnt vor Anschlägen im Westen

Der Chef des britischen Inlandsgeheimdienstes MI5 hat vor Terroranschlägen mit einer großen Opferzahl in westlichen Ländern gewarnt. Eine Kerngruppe militanter Islamisten in Syrien, die dem Terrornetzwerk Al-Kaida nahestehe, plane derzeit umfangreiche "Angriffe gegen den Westen", sagte Andrew Parker am Donnerstag vor Journalisten in London.

07:53
 

Barack Obama hat sich in das Kondolenzbuch in der französischen Botschaft in Washington eingetragen.

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07:43
 

Guardian-Gruppe sagte Hilfe zu

Nach mehreren französischen Medien hilft auch die britische Guardian-Mediengruppe dem Satiremagazin "Charlie Hebdo". Wie der Chefredakteur der zu der Gruppe gehörenden Zeitung "The Guardian" auf dem Kurznachrichtendienst Twitter mitteilte, sagte das Unternehmen der Zeitschrift eine Spende von 100.000 Pfund (128.000 Euro) zu.

07:37
 

"Die Zeitschrift der Überlebenden"

Die nächste Ausgabe des wird in den Räumen der Zeitung „Libération“ gestaltet und soll den Namen „Die Zeitschrift der Überlebenden“ tragen.

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07:30
 

Weltweit wurde Gedenkfeiern für die Opfer des Anschlags veranstaltet. So wie auch hier in Santo Domingo in der Dominikanischen Republik.

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07:18
 

Wo befinden sich die beiden Täter?

Die Suche der Polizei konzentriert sich auf den Nordosten Frankreichs.

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06:53
 

CNN: Einer der Attentäter war in Syrien

Einer der beiden mutmaßlichen Attentäter von Paris war nach Angaben des US-Senders CNN im vergangenen Jahr in Syrien. Welcher der beiden Männer nach Syrien gereist sei, sei allerdings unklar, berichtete der Sender unter Berufung auf französische Sicherheitskreise.

06:44
 

Großeinsatz in Longport

Ein Großaufgebot an Einsatzkräften, das mit Hunden nahe des Waldes von Longport Stellung bezogen hatte, ist wieder abgezogen. Über das Ergebnis des Einsatzes sei nichts bekannt, schrieben "Le Monde" und "Le Figaro".

06:19
 

Terrortreining im Jemen

Einer der beiden mutmaßlichen Attentäter von Paris hat nach Informationen von US-Medien ein Terrotraining im Jemen absolviert. Said Kouachi (34), der ältere der beiden Brüder, habe in dem Land im Jahr 2011 "ein paar Monate" an der Ausbildung lokaler Al-Kaida-Einheiten teilgenommen. Er sei im Umgang mit Schusswaffen geschult worden, berichtete die "New York Times" am Donnerstag (Ortszeit/online).

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