Massenhinrichtung in den USA - aus makabrem Grund

Aufregung in Arkansas

Massenhinrichtung in den USA - aus makabrem Grund

Der US-Staat Arkansas könnte bald einen traurigen Rekord aufstellen.  Zwischen dem 17. Und 27. April sollen acht Häftlinge exekutiert werden. Der Grund ist ebenso makaber, wie der Rekord selbst. Weil das tödliche Gift bald abzulaufen droht, muss es jetzt noch eingesetzt werden. Speziell handelt es sich hier um Midazolam. Es ist ein Bestandteil des amerikanischen Todescocktails und konkret als Betäubungsmittel im Einsatz. Das berichtet der deutsche "Express".

Gültig ist die Verwendung noch bis Ende April. Probleme gibt es bei der Wiederbeschaffung des Narkotikums.  Europäische Pharmahersteller befürchten nämlich negative Reaktionen.

Der zuständige Gouverneur Asa Hutchinson des US-Bundesstaats ließ offiziell verlautbaren, dass die Hinrichtungen absolut notwendig seien, „weil alle Einsprüche und Gnadengesuche für die acht Männer vom Obersten Gericht des Bundesstaates abgewiesen worden sind.“ Laut Medienberichten sei dies aber nur die halbe Wahrheit. Vielmehr sei das Ablaufdatum der wahre Grund für die Massenhinrichtungen. Ein Eingeständnis seitens Hutchinson gab es dennoch. Er gestand, dass er einen längeren Zeitraum für die Hinrichtungen geplant hätte. „Aber die Umstände zwingen mich jetzt dazu, es anders zu machen.“

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