Massensterben nach Ölpest vor US-Küste

Umweltkatastrophe

 

Massensterben nach Ölpest vor US-Küste

Durch die Ölpest im Golf von Mexiko sind nach Erhebungen der US-Regierung möglicherweise über 6.000 Vögel und 600 Meeresschildkröten getötet worden. Über 2.000 ölverschmierte Vögel wurden nach Beginn der Katastrophe im Frühjahr vor der US-Küste gerettet und gereinigt, 1.246 von ihnen konnten nach einer Behandlung bisher wieder freigelassen werden, berichtete das Einsatzzentrum der Regierung am Mittwoch.

Allerdings handle es sich lediglich um erste Zahlen, noch sei nicht ganz sicher, ob tatsächlich alle der 6.104 entdeckten toten Vögel Opfer der Ölpest seien.

Schwerste Ölpest weltweit
Die Katastrophe, die am 20. April durch eine Explosion auf der Bohrinsel "Deepwater Horizon" begann, war die schwerste bisher bekannte Ölpest weltweit. 780 Millionen Liter Öl flossen drei Monate lang ins Meer, weite Teile der US-Küste wurden verseucht.

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