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Mehrere Tote bei Anschlag in Kabul

Afghanistan

Mehrere Tote bei Anschlag in Kabul

Bei einem Autobombenanschlag in Kabul sind nach jüngsten Angaben mindestens 24 Menschen getötet und mehr als 40 weitere verletzt worden. Die Bombe traf einen Bus, der Mitarbeiter des Bergbauministeriums transportierte, wie ein Sprecher des Innenministeriums am Montag sagte. Zuvor war von insgesamt zwölf Toten und 10 Verletzten die Rede gewesen.

 Nach Polizeiangaben sprengte sich der Angreifer im Westen der Stadt in einem Auto in die Luft.

   Nach ersten Erkenntnissen detonierte die Bombe im Viertel Gulai-e Dawachana, nahe dem Haus des stellvertretenden Regierungsgeschäftsführers, Hadschi Mohammed Mohakek. Einem Reporter der BBC sagte ein Sprecher von Mohakek, der Politiker sei unversehrt. In der Nähe soll sich auch eine der vielen privaten Universitäten der Stadt befinden. Ob Studenten betroffen waren, blieb zunächst unklar.

   Erste Fotos zeigten eine in Rauchwolken gehüllte Straße, verkohlte Bäume, mehrere kleine Feuer und schwer beschädigte Häuser und Läden. Es ist bereits der zehnte schwere Anschlag in der Stadt seit Jahresbeginn. Kabul verzeichnet landesweit die meisten zivilen Opfer von Anschlägen.

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