Merkel wieder beliebter

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Merkel wieder beliebter

Lange Zeit galt sie als uneinholbar. Die SPD hat sich schon gefragt, ob sie überhaupt einen eigenen Kandidaten für die Bundestagswahl aufstellen sollte. Die Popularität von Bundeskanzlerin Angela Merkel schien unantastbar. Dann kam die Flüchtlingskrise und die CDU-Politikerin wurde unbeliebter. Selbst Rücktritts-Gerüchte machten im politischen Berlin die Runde.

50 Prozent
Nun scheint sich das Blatt wieder zu wenden, zu Gunsten der Kanzlerin. Nachdem sie Anfang Februar nur noch 46 Prozent – ihr schlechtester Wert während der Kanzlerschaft – Zustimmung hatte, knackt die 61-Jährige wieder die 50-Prozent-Marke. Dies geht aus einer Forsa-Umfrage im Auftrag der ARD hervor. Bereits in den vergangenen Wochen zeigte der ARD-Deutschlandtrend, dass die Zustimmung der Kanzlerin wieder wächst. Ihr Einsatz in der Flüchtlingsfrage und für eine europäische Lösung scheint sich laut Umfragen auszuzahlen.

AfD legt zu
Allerdings kann ihre Partei diesen Schwung nicht ausnutzen. Währen am kommenden Sonntag Bundestagswahl, kämen CDU/CSU auf 35 Prozent. Die SPD fällt auf 23 Prozent. An dritter Stelle liegen die Grünen mit 11 Prozent. Wieder ein Punkt dazu gewinnt die rechtspopulistische AfD und liegt bei 10 Prozent. Die Linke kommt auf 9 Prozent und die FDP würde mit 6 Prozent den Wiedereinzug in den Bundestag schaffen.

Super-Gau droht
Dennoch: Am kommenden Sonntag droht ein Super-Gau für Schwarz-Rot. Gleich in drei Bundesländern wird gewählt. Die AfD könnte in allen Wahlen zur drittstärksten Kraft aufsteigen. In Sachsen-Anhalt sogar zur Volkspartei werden. Dies würde nicht folgenlos für die Bundespolitik bleiben.

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