Moskau: USA schonen Terrororganisationen

Vorwürfe

Moskau: USA schonen Terrororganisationen

Der russische Außenminister Sergej Lawrow wirft den USA vor, im Syrienkonflikt islamistische Rebellen zu schützen. Die USA würden ihr Versprechen nicht halten, die mächtige Fatah-al-Sham-Front (früher: Al-Nusra-Front) und andere Extremistengruppen von moderaten Rebellen zu trennen.

"Sie sind noch immer nicht in der Lage oder willens, dies zu tun", sagte Lawrow am Freitag mit Blick auf Washington. "Wir glauben, ihr Plan war es, Al-Nusra zu schonen", sagte er in einem Interview des britischen Senders "BBC".

Die frühere Al-Nusra-Front hatte Ende Juli ihre Trennung von der Al-Kaida bekannt gegeben und sich in Fatah-al-Sham umbenannt. Ziel war es, nicht länger als Verbündeter der radikal-extremistischen Al-Kaida eingestuft zu werden.

Lawrow verteidigte die russischen und syrischen Bombardierungen von Aleppo. Wenn es dabei zivile Opfer gebe, "tut uns das sehr leid". Russland helfe dem syrischen Machthaber Bashar al-Assad, Terroristen zu bekämpfen. Es gebe auch keine Beweise, dass Russland hinter der Bombardierung eines Hilfskonvois nach Aleppo stecke.

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