Mutmaßliche Terrorhelfer angeklagt

Kopenhagen

Mutmaßliche Terrorhelfer angeklagt

Rund ein Jahr nach den Anschlägen von Kopenhagen werden vier mutmaßliche Beteiligte vor Gericht gestellt. Die Staatsanwaltschaft in der dänischen Hauptstadt teilte am Mittwoch mit, dass gegen die Männer wegen Beihilfe zum Mord und Mordversuch Anklage erhoben werde. Formell ist der Justizminister der Ankläger.

Zwei Menschen getötet
Den Männern wird vorgeworfen, den Attentäter Omar El-Hussein bei den Anschlägen auf ein Kulturcafe und eine Synagoge im Februar 2015 unterstützt zu haben. Zwei Menschen waren dabei ums Leben gekommen, El-Hussein starb wenig später im Kugelhagel der Polizei.

Kontakt zum Attentäter
Die vier Männer waren seit Februar beziehungsweise März letzten Jahres in Untersuchungshaft. Ein fünfter wurde vor zwei Wochen freigelassen. Die Staatsanwaltschaft ist sicher, vor Gericht nachweisen zu können, dass die vier Männer unter anderem durch ihren kontinuierlichen und engen Kontakt zum Attentäter nach der ersten Attacke, ihn zu dem Angriff auf die Synagoge und damit zum Terrorismus aufgefordert haben. Prozessbeginn ist voraussichtlich am 10. März.

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