Mutmaßlicher Todesschütze zurück in Charleston

USA

Mutmaßlicher Todesschütze zurück in Charleston

Nach dem tödlichen Angriff auf eine afroamerikanische Kirche in Charleston ist der mutmaßliche Todesschütze in ein Gefängnis der US-Südstaatenstadt gebracht worden. Beamte hätten den 21-Jährigen am Donnerstag (Ortszeit) in einem Flugzeug aus Shelby im Bundesstaat North Carolina nach Charleston in South Carolina gebracht, teilte die Polizeit mit.

Im rund 400 Kilometer entfernten Shelby war er rund 14 Stunden nach der Bluttat bei einer Verkehrskontrolle festgenommen worden. Er leistete keinen Widerstand. Die Polizei hatte eine Großfahndung eingeleitet, nachdem er in der geschichtsträchtigen Emanuel African Methodist Episcopal Church von Charleston neun Menschen erschossen hatte. Die Ermittler gehen von einem Hassverbrechen aus rassistischen Motiven aus.

Die afroamerikanische Gemeinde hatte sich am Mittwochabend zur Bibelstunde in der historischen Emanuel African Methodist Episcopal Church versammelt. Nach bisherigen Erkenntnissen gesellte R. sich dazu und schoss schließlich um sich. Sechs Frauen und drei Männer im Alter zwischen 26 und 87 Jahren starben. Unter den Toten war auch der 41-jährige Pastor der Kirche, Clementa Pinckney, der zudem dem Senat von South Carolina angehörte und zwei Kinder hatte. Medienberichten zufolge hatte R. kürzlich von seinem Vater eine Waffe zum Geburtstag bekommen.
 

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