Nach Fährunglück 64 Todesopfer geborgen

Philippinen

Nach Fährunglück 64 Todesopfer geborgen

Vier Tage nach dem Fährunglück auf den Philippinen ist die Zahl der bestätigten Todesopfer auf 64 gestiegen. Bei der Suche nach den Unglücksopfern vor der Insel Cebu seien weitere Leichen gefunden worden, davon etwa zehn in der gesunkenen Fähre "Thomas Aquinas", sagte Weniel Azcuna von der Küstenwache am Dienstag. 56 Menschen wurden noch vermisst. Die Rettungskräfte gehen davon aus, dass ein Großteil von ihnen im Inneren der Fähre ertrank.

Nach Angaben der Küstenwache wurden die Bergungsarbeiten durch schlechtes Wetter und starke Strömungen behindert. Außerdem ist die in etwa 30 Meter Tiefe liegende Fähre schwer zu erreichen. Dennoch gaben die Einsatzkräfte die Hoffnung nicht auf, vielleicht sogar noch Überlebende des Unglücks zu finden. Zudem waren mehr als 200 Einsatzkräfte von Armee, Küstenwache und Polizei damit beschäftigt, einen großen Ölteppich zu entfernen, der durch das Fährunglück entstanden war.

Die "Thomas Aquinas" war am Freitagabend rund zwei Kilometer vor dem Hafen der Stadt Cebu mit einem Frachter zusammengestoßen und binnen zehn Minuten gesunken. 700 Fahrgäste wurden gerettet. Fähren sind eines der Hauptverkehrsmittel auf den Philippinen, die aus 7.100 Inseln bestehen.

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