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New York: Hass auf Muslime wächst

Messerattacke

New York: Hass auf Muslime wächst

Der Ärger vieler New Yorker über die geplante Moschee nahe Ground Zero hat offenbar zu einer Messerattacke gegen einen Muslim geführt. Ein Taxifahrer aus Bangladesch wurde am Mittwoch von einem 21-jährigen weißen Fahrgast angegriffen, nachdem er sich im Gespräch zum Islam bekannt hatte. Laut CNN versuchte der junge Mann von hinten, dem Fahrer die Kehle durchzuschneiden.

Mit Wunden übersät rettete sich das Opfer ins Freie und hielt eine Polizeistreife an. Sie nahm den betrunkenen Messerstecher in Gewahrsam. Ein beträchtlicher Anteil der New Yorker Taxifahrer kommt aus Pakistan und Bangladesch oder afrikanischen Ländern.

Toleranz oder "Ohrfeige"?
Der Bau einer Moschee in unmittelbarer Nähe von Ground Zero ist in Amerika sehr umstritten. Sogar US-Präsident Barack Obama verbrannte sich mit einer Stellungnahme die Zunge. Gegner lehnen den geplanten Bau als "Ohrfeige" für die Familien der über 2700 Menschen ab, die dem Terrorangriff vom 11. September 2001 zum Opfer gefallen waren. Befürworter sehen wiederum in dem geplanten Bau einen Beweis für die Toleranz der Amerikaner.

In gut zwei Wochen jährt sich die Flugzeugattacke islamischer Terroristen auf die Zwillingstürme zum neunten Mal. Inzwischen entsteht auf Ground Zero ein neues World Trade Center.

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