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Nordkorea: U-Boot-Raketentest gescheitert

Start fehlgeschlagen

Nordkorea: U-Boot-Raketentest gescheitert

Nordkoreas Streitkräfte haben nach südkoreanischen Medienberichten eine weitere U-Boot-Rakete testen wollen. Doch gebe es Hinweise, dass der Start am Samstag fehlgeschlagen sei, berichtete die Nachrichtenagentur Yonhap unter Berufung auf Regierungskreise. Auf dem Japanischen Meer (Ostmeer) würden Trümmer schwimmen, die von einer U-Boot-gestützten ballistischen Rakete (SLBM) stammen könnten.

Die Rakete sei anscheinend abgefeuert worden, aber nicht aus dem Wasser aufgestiegen, hieß es. Vom Verteidigungsministerium in Seoul gab es für den Bericht keine Bestätigung.

150-Meter-Rakete
Im Mai hatte der Test einer U-Boot-Rakete durch Nordkorea große Sorge in Südkorea und den USA ausgelöst. Nordkoreas Staatsmedien hatten berichtet, das Land habe erstmals erfolgreich von einem U-Boot eine neuartige Rakete abgefeuert. Aus südkoreanischen Regierungskreise hatte es damals jedoch geheißen, die Rakete sei wahrscheinlich nur 100 bis 150 Meter weit geflogen.

Die USA hatten dem kommunistischen Regime in Pjöngjang einen Verstoß gegen UN-Resolutionen vorgeworfen. Diese verbieten Nordkorea den Start ballistischer Raketen. Zwischen 2006 und 2013 hat Nordkorea drei Atomtests unternommen.
 

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