Notlandung: Flieger rast in Vogelschwarm

Triebwerk beschädigt

© Royal Air Maroc

Notlandung: Flieger rast in Vogelschwarm

Ein marokkanisches Passagierflugzeug mit 162 Menschen an Bord ist nach einem Zusammenprall mit Vögeln beim Start in Amsterdam möglicherweise nur knapp einer Katastrophe entgangen. Die Maschine habe in der Nacht auf Montag auf dem Airport Schiphol notlanden müssen, nachdem durch Vogelschlag ein Triebwerk beschädigt worden sei, teilte ein Sprecher der Gesellschaft Royal Air Maroc mit.

Das Triebwerk sei nach der Entwicklung von Rauch abgeschaltet worden. Starke Schäden entstanden dem Sprecher zufolge auch am Rumpf der Boeing 737-800. Die Maschine war kurz nach dem Start gegen 22.00 Uhr in geringer Höhe über der Stadt Haarlem nach Schiphol umgekehrt. Bei der Notlandung wurde niemand verletzt.

Letztes Unglück im Februar
Das Flugzeug mit 156 Passagieren und sechs Besatzungsmitgliedern sollte zur marokkanischen Stadt Nador fliegen. Die Reisenden wurden über Nacht in Hotels untergebracht. Royal Air Maroc schickte am Montag ein anderes Flugzeug, um sie abzuholen.

Am 25. Februar war unweit von Schiphol eine Boeing 737-800 der Gesellschaft Turkish Airlines beim Landeanflug abgestürzt und in drei Teile zerbrochen. Neun Menschen wurden getötet, 86 Passagiere erlitten Verletzungen. Als Ursachen nannten Experten einen defekten Höhenmesser und Fehler der Piloten.

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