Obama-Geständnis: Haben IS unterschätzt

Kampf gegen Terror

Obama-Geständnis: Haben IS unterschätzt

US-Präsident Barack Obama hat in einem CBS-Interview eingeräumt, dass die USA die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) unterschätzt haben. Zugleich habe man die Fähigkeiten des irakischen Militärs, die Terroristen zu stoppen, überschätzt haben.

In dem Interview antwortete er auf die Frage, ob er die Einschätzung von Geheimdienst-Boss James Clapper teile: "Das trifft zu, das trifft absolut zu." Obama führt den Aufstieg von IS auf den Bürgerkrieg in Syrien zurück. Dadurch hatte die Gruppe Raum zum wachsen. Außerdem habe die Terrormiliz ausländische Kämpfer aus verschiedenen Ländern - auch dank einer geschickten Kampagne in sozialen Medien - versammelt. "Und so wurde es Ground Zero für Dschihadisten aus aller Welt", erklärt Obama.

CBS bezeichnet die Äußerungen als die offensten, die der US-Präsident bisher zu der Terrormiliz IS gemacht hat.

Luftangriffe
Unterdessen hat das von den USA angeführte internationale Militärbündnis offenbar weitere Ziele derJihadistengruppe Islamischer Staat(IS) in Syrien attackiert. Durch die Luftangriffe in den Provinzen Raka und Aleppo wurden unbestätigten Berichten zufolge auch Zivilisten getötet, wie die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte mitteilte.

Die oppositionsnahe Einrichtung stützt sich auf ein weitverzweigtes Netz an Informanten in Syrien, deren Angaben von unabhängiger Seite nur schwer überprüft werden können.

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