Obama:

Nahost-Konflikt

Obama: "Habe kein Mitleid mit der Hamas"

US-Präsident Barack Obama hat Israel aufgefordert, die Blockade des Gazastreifens aufzuheben. Die Bewohner des Küstengebiets bräuchten ein "Hoffnungsgefühl" und die Aussicht auf eine Öffnung ihres Gebietes, "damit sie sich nicht eingemauert fühlen", sagte Obama am Mittwochabend (Ortszeit) in Washington.

Langfristig sei die Anerkennung notwendig, "dass es Gaza nicht aushalten kann, dauerhaft von der Welt abgeschottet zu sein", betonte Obama. Den Menschen könne dann weder zu Jobs noch zu Wirtschaftswachstum verholfen werden. Keine Sympathie hat der US-Präsident mit der radikal-islamischen Palästinenserorganisation Hamas, die den Gazastreifen beherrscht. "Ich habe kein Mitleid mit der Hamas. Ich habe viel Mitleid mit den gewöhnlichen Menschen, die sich in Gaza abmühen".

Obama fügte hinzu, die USA unterstützten die ägyptischen Bemühungen um eine längerfristige Beruhigung des Gaza-Konflikts, in dem derzeit eine bis Freitagvormittag befristete Kampfpause gilt. Bei vierwöchigen erbitterten Kämpfen waren bis Dienstag fast 1900 Palästinenser getötet worden, auf israelischer Seite starben 67 Menschen.

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