Obama-Statue vor Schule aufgestellt

Umstrittene Aktion

© AP

Obama-Statue vor Schule aufgestellt

Eine umstrittene Statue von US-Präsident Barack Obama ist vor einer Schule in der indonesischen Hauptstadt Jakarta aufgestellt worden. Die Schüler seien "froh", dass die zwei Meter hohe Figur, die Obama als Kind darstellt, vor ihrer Schule aufgestellt worden sei, sagte Vize-Schulleiter Ahmad Solichin am Sonntag. Am Schul-Eingangstor werde die Statue von jedem gesehen. Obama besuchte die Schule Ende der 60er Jahre.

Die Bronzestatue war zuvor nach Protesten aus der Bevölkerung aus dem nahen Menteng-Park entfernt worden. Erst im Dezember war sie feierlich eingeweiht und bald darauf kritisiert worden. Mehr als 57.000 Menschen schlossen sich einem Aufruf im Internet-Netzwerk Facebook an, in dem die Entfernung des Denkmals gefordert wurde.

Kritik an "Barry"
Obama habe nichts für Indonesien getan, hieß es zur Begründung; lieber solle eine indonesische Persönlichkeit geehrt werden. Der Vorsitzende des Obama-Freundeskreises in Jakarta, Ron Mullers, bestritt, dass der Ortswechsel von der Kritik beeinflusst worden sei. Der neue Platz sei der beste für die Statue, weil Obama "hier zur Schule gegangen ist".

Die Statue von "Barry", wie Obama von seinen Klassenkameraden in Indonesien genannt wurde, zeigt Obama als Buben in Shorts und T-Shirt und mit einem Schmetterling auf der Hand. Der in Hawaii geborene Obama lebte als Kind vier Jahre in Jakarta, nachdem seine Mutter einen Indonesier geheiratet hatte. Im März will Obama zu einem offiziellen Besuch nach Indonesien reisen.

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