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Österreicher an der 
ISIS-Front

Chat mit dem ISIS-Kämpfer

Österreicher an der 
ISIS-Front

Ein Monat war es ruhig um Firas Houidi, den Austro-Dschihadisten aus Wien. In sozialen Netzwerken gibt er jetzt erneut Einblick in sein Leben im syrischen Terrorkrieg, wo er sich seit Mai aufhält. In Rakka, der Zentrale der Milizen, hat er eine Tschetschenin (19) aus Österreich geheiratet, die sich „Asiya“ nennt. Die beiden leben nun in einer der zahllosen durch Krieg und Vertreibung leer stehenden Wohnungen.

VIDEO: Österreicher kämpfen am Kriegsschauplatz

Video zum Thema Österreicher an der IS-Front

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Terror-Braut: "Hoffe, mein Mann stirbt Märtyrer-Tod"
In einem Internet-Chat sprach Firas nun mit ÖSTERREICH. Das Leben im Islamischen Staat, zwischen Raketen und Hinrichtungen, stellt er den ISIS-Fans durch die rosarote Brille dar. Kürzlich sei er aber knapp dem Tod entgangen: Bei einem Luftangriff schlug eine Rakete in seiner Nähe ein, er wurde verletzt, erzählt der 19-Jährige (siehe rechts). Seine junge Braut hat keine Angst um ihn. „Einen Mann zu haben, der als Shahid (Märtyer, Anm.) gefallen ist, ist das Beste, was einem passieren kann“, schreibt sie in ­sozialen Netzwerken.

Wiener Terror-Treff: Firas und Oliver N. (16) in Rakka
Viele der deutschsprachigen Gotteskrieger finden vor Ort zusammen. So hat Firas in Rakka auch den Ex-Berufsschüler Oliver N. (16) kennengelernt. Der Bursche aus Wien, der sich jetzt „Abu Muqatil“ nennt, hatte im Oktober per SMS seine Ex-Mitschüler mit dem „Abschlachten“ bedroht. Jetzt posiert er mit Waffe auf den Dächern der Terrorstadt Rakka.

Reise
Firas und seine Frau versuchen sogar, weitere ISIS-Sympathisanten aus Österreich und Deutschland zur Reise nach Syrien zu bewegen. In sozialen Netzwerk ask.fm werden sie mit erschreckend konkreten Fragen zu Reisevorbereitungen überhäuft. So fragt ein Mädchen anonym: „Darf man auch kommen, wenn man erst 14 Jahre alt ist?“

200 Tote bei Massenhinrichtungen

Weil sie mit der irakischen Regierung und den USA kooperierten, griffen ISIS-Truppen im Westirak Dörfer des sunnitischen Stammes Albu Nimr an. Am Wochenende töteten sie dabei über 200 Stammesangehörige, zum Teil bei öffentlichen Hinrichtungen. Das berichteten irakische Sicherheitskreise, nachdem Massengräber entdeckt worden waren.

Schockbild
Auch in der syrischen Stadt Rakka regiert der Terror. Ein neues Schockbild tauchte nun auf. Zu sehen: ein Kleinkind, das gezwungen wird, auf den abgetrennten Kopf eines hingerichteten Mannes zu treten.

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