Ostern im Zeichen des Terrors

Nach Anschläge in Brüssel

Ostern im Zeichen des Terrors

Alarmstufe Rot im Vatikan: Die Terror-Anschläge der vergangenen Tage haben starken Einfluss auf die Oster-Feierlichkeiten. Rom gleicht derzeit einer Festung. Unter Polizeischutz feiern Christen aus aller Welt mit dem Papst.

Schwer bewaffnet

Die höchsten Sicherheitsvorkehrungen wurden für den Ostersonntag getroffen. Anti-Terror-Einheiten und die Spezialeinheiten der Polizei überwachen die Feiern. Alleine rund um den Petersplatz patrouillieren mehr als 3.600 schwer bewaffnete Polizisten.

Am Sonntag pilgern mehr als 100.000 Menschen direkt auf den Petersplatz, um den Papst live zu erleben und ihm zuzujubeln. Um 10.15 Uhr feiert Franziskus die Auferstehung Jesu. Um 12.00 Uhr der Höhepunkt: der Ostersegen „Urbi et orbi.“ Weltweit übertragen TV-Sender das Gebet, Millionen sehen zu.

Franziskus warnte vor 
Gewalt im Namen Gottes

Bereits am Karfreitag ging der Papst selbst in seiner Ansprache beim traditionellen Kreuzweg im Kolosseum auf das Thema Terror ein.

Vor Zehntausenden Gläubigen verurteilte Franziskus jede Art des Fundamentalismus, er warnte eindringlich vor denjenigen, die Gottes Namen nutzen, um damit ihre „unerhörte Gewalt“ zu rechtfertigen.

Papst verurteilte auch 
die Waffenhändler

Auch verurteilte Franziskus die Waffenhändler, die „Krieg mit dem unschuldigen Blut der Brüder nähren“.

Samstagabend beging der Pontifex die Feier der Osternacht im Petersdom. Die vierstündige Zeremonie erinnert an die Auferstehung Jesu.

Ostermesse unter scharfen Sicherheitsmaßnahmen

Vor Zehntausenden Gläubigen und Touristen hat am Sonntag die Ostermesse mit Papst Franziskus auf dem Petersplatz in Rom begonnen. Der Pontifex erreichte den Petersplatz, auf dem sich schon seit dem frühen Morgen eine riesige Menschenmenge versammelt hatte, und grüßte die Pilger.

Rund um die Osterfeierlichkeiten sind in Rom schärfste Sicherheitsvorkehrungen in Kraft. Anti-Terror-Einheiten und Spezialkräfte der Polizei überwachten das Gelände rund um den Vatikan. Das Areal rund um den Petersplatz wurde weiträumig abgesperrt und mit Metalldetektoren ausgestattet.

In der Nacht hatte Franziskus im Dom die Osterwache gefeiert. Dabei wurde in der Vorhalle der Kirche das Osterlicht entzündet und in den Petersdom gebracht. Der Papst taufte zwölf Erwachsene. Für Franziskus war es nach seiner Wahl zum Oberhaupt der katholischen Kirche 2013 seine vierte Osternacht.

Papst Franziskus sprach Segen "Urbi et Orbi"

Vor Zehntausenden Gläubigen und Touristen hat am Sonntag Papst Franziskus auf dem Petersplatz in Rom den Segen "Urbi et Orbi" (Der Stadt und dem Erdkreis) erteilt. Auf dem Platz hatte sich schon seit dem frühen Morgen eine riesige Menschenmenge versammelt. Anti-Terror-Einheiten und Spezialkräfte der Polizei überwachten das Gelände rund um den Vatikan.

Die Zeremonie auf dem Petersplatz ist mit einem Sündenablass für alle Menschen verbunden, die den Segen in gläubiger Haltung direkt in Rom aber auch im Radio oder Fernsehen verfolgen. Auch deshalb ist der Segen sehr populär. Nach der Ostermesse begrüßte der Papst Belgiens Ex-König Albert II. und seine Frau Paola. Die beiden hatten den Heiligen Vater auch beim Kreuzweg vor dem Kolosseum am Karfreitag getroffen. Sie reisten drei Tage nach den Anschlägen in Brüssel in die Ewige Stadt.

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