Palästinenser griffen Synagoge an

Messer-Attacke

Palästinenser griffen Synagoge an

In Israel ist bei einem neuen Messerangriff ein Polizist verletzt worden. Zwei palästinensische Angreifer seien in der Stadt Bet Shemesh "außer Gefecht gesetzt" worden, teilte ein israelischer Polizeisprecher am Donnerstag mit. Die mit Messern bewaffneten Männer hätten versucht, in der westlich von Jerusalem gelegenen Stadt in eine Synagoge einzudringen, berichteten israelische Medien.

Juden erschossen

Israelische Soldaten hatten am Mittwochabend einen Juden erschossen, den sie für einen palästinensischen Attentäter hielten. Der Mann habe sie nach ihrer Darstellung zuvor geschlagen und versucht, einem von ihnen die Waffe wegzunehmen, teilte Polizeisprecher Micky Rosenfeld mit. Die genauen Umstände des Vorfalls würden noch geprüft.

Nutzungsrechte des Tempelbergs

Bei rund 30 palästinensischen Anschlägen und Konfrontationen von Demonstranten mit Sicherheitskräften sind seit Monatsbeginn neun Israelis, ein Afrikaner und mehr als 50 Palästinenser getötet worden. Die meisten Palästinenser waren Attentäter, die bei ihrem Anschlag von Sicherheitskräften oder Zivilisten erschossen wurden.

Als ein Auslöser der neuen Gewalt gilt ein Streit um die Nutzungsrechte des Tempelbergs in Jerusalem, der Muslimen und Juden heilig ist. Israel streitet palästinensische Vorwürfe ab, es wolle mehr Kontrolle über die drittheiligste Stätte des Islams erlangen.

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