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Paris: Attentäter wollten unbedingt ins Stadion

Terror-Anschläge

Paris: Attentäter wollten unbedingt ins Stadion

Die Attentäter von Paris vom 13. November wollten unter allen Umständen auch ins Fußballstadion der französischen Hauptstadt gelangen. Ein Sicherheitsmann habe Salah Abdeslam erkannt, berichtete "Le Soir" am Montag (Online).

Salah Abdeslam erkannt

Im Stade de France hätten die Terroristen "mehrmals versucht ins Stadion zu gelangen". Drei der Attentater, die "auf arabisch flüsterten", seien in der Reihe vor dem Eingang "N" des Stadions zwischen 20.30 Uhr und 20.45 Uhr erkannt worden, so das Blatt. Ein Wächter habe konkret Salah Abdeslam, den flüchtigen Attentäter und einen der Drahtzieher, namentlich identifiziert, hieß es weiter. "Wollte Salah Abdeslam auf den Sitzreihen sterben?", fragte "Le Figaro".

Vor dem Pariser Stadion hatten sich drei Islamisten in die Luft gesprengt, Abdeslam soll die Selbstmordattentäter zum Stade de France im Norden der französischen Hauptstadt gebracht haben. Insgesamt hatten die Terroristen bei dem von ihnen angerichteten Blutbad an mehreren Plätzen in Paris mindestens 400 Schüsse auf Cafes im 10. und 11. Pariser Bezirk abgefeuert. Dabei wurden insgesamt 130 Menschen getötet. Weitere 350 wurden verletzt. Mehr als 116 Magazine von Kalaschnikows seien gefunden worden.

Die meisten Menschenleben forderte das Attentat auf den Konzertsaal Bataclan. Dort hätten die Attentäter Menschen als Schutzschilder verwendet, berichtete "Le Figaro" am Montag unter Berufung auf die jüngsten Untersuchungsergebnisse.
 

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