Paris-Terror: Behördenfehler aufgedeckt

TV-Sender entlarvt

Paris-Terror: Behördenfehler aufgedeckt

 Interne Ermittlungen haben einem Medienbericht zufolge Fehler der belgischen Sicherheitsbehörden im Vorfeld der Anschläge von Paris mit 130 Todesopfern aufgedeckt. Der öffentlich-rechtliche Fernsehsender RTBF berichtete am Montagabend unter Berufung auf einen Zwischenbericht der polizeiinternen Ermittlungsbehörde Komitee P unter anderem von einem mangelnden Informationsaustausch zwischen den verschiedenen Polizeiabteilungen.

Technikfehler

So sei der Kampfname eines der Attentäter von Paris schon vor den Anschlägen in einigen Datenbanken der Polizei verzeichnet gewesen - nicht aber in der zentralen Datenbank. Laut RTBF kritisierte das Komitee P "technologische" Schwächen, wegen Geldmangels "nicht gelöste IT-Probleme" und einen Mangel an "qualifiziertem Personal" bei den Sicherheitsbehörden.

Islamisten hatten bei koordinierten Attacken am 13. November in Paris 130 Menschen getötet. Einige der Attentäter lebten vor den Anschlägen im Brüsseler Brennpunktviertel Molenbeek und waren den Sicherheitsbehörden bekannt. An den belgischen Behörden ist deswegen bereits in der Vergangenheit Kritik laut geworden.
 

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