Pentagon erschwert Entlassung von Schwulen

Neue Direktive

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Pentagon erschwert Entlassung von Schwulen

Das Pentagon hält zumindest vorläufig daran fest, dass bekennende Schwule und Lesben nicht im US-Militär dienen dürfen. Aber es soll schwerer werden, Homosexuelle zu entlassen. Verteidigungsminister Robert Gates erließ nach Medienberichten am Donnerstag eine Direktive, nach der ab sofort nur die höchsten für die Teilstreitkräfte zuständigen Zivilisten über Entlassungen entscheiden dürfen. Das sind der Heeres-, der Luftwaffen- und der Marineminister.

US-Präsident Barack Obama will den "Bann" für Homosexuelle, die sich geoutet haben, ganz aufheben. Aber er tritt dafür ein, dass dies durch ein vom Kongress verabschiedetes Gesetz geschieht und sorgfältig vorbereitet wird.

Berufung
Aus diesem Grund hatte die Regierung auch Berufung gegen die kürzliche Entscheidung einer Richterin in Kalifornien eingelegt, die die 17 Jahre alte Regelung "Don't ask, don't tell" (Frage nicht, sage nichts) als verfassungswidrig verworfen und einen Stopp angeordnet hatte. Ein Berufungsgericht setzte das Moratorium am Mittwoch (Ortszeit) vorläufig wieder aus.

Experten halten es für wahrscheinlich, dass sich am Ende das Oberste Gericht der USA mit der Frage beschäftigen wird.

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