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Rekordversuch

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Schwimmer: Ohne Gliedmaßen um die Erde

Der arm- und beinamputierte französische Ausdauerschwimmer Philippe Croizon wird zwei Tage später als geplant mit seiner Weltumrundung beginnen. Papierkrieg mit den Behörden von Papua Neuguinea verzögere den eigentlich am Montag geplanten Beginn auf vermutlich Mittwoch, sagte Croizons Trainer und Manager Robert Iseni. "Sie fordern vor allem weitere Informationen über seine Sicherheitsvorkehrungen." Croizon, der 1994 nach einem 20.000-Volt-Stromschlag Arme und Beine verloren hatte, will schwimmenderweise die fünf Kontinente verbinden. Mit von der Partie wird auch sein Freund und Schwimmkollege Arnaud Chassery sein.

Die erste Etappe führt den Franzosen von Papua Neuguinea nach Indonesien als symbolische Verbindung zwischen Ozeanien und Asien. Nächste Stationen bis August sind der Golf von Akaba zwischen Asien und Afrika, die Straße von Gibraltar zwischen Afrika und Europa sowie die Beringstraße zwischen Amerika und dem asiatischen Teil Russlands. Insgesamt will Croizon in den kommenden Monaten 85 Kilometer schwimmen und dafür rund 45 Stunden in den Weltmeeren unterwegs sein.

Croizon hatte bereits im September 2010 als erster Mensch ohne Gliedmaßen den Ärmelkanal durchschwommen. Für die rund 33 Kilometer lange Strecke zwischen Großbritannien und Frankreich benötigte er etwas mehr als 13 Stunden. An den Stümpfen seiner Beine trug er Prothesen in Form von Flossen.

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