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Pole segelte mit Floß von Papua-Neuguinea nach Australien

Ein ganzes Heer von Schutzengeln muss ein Pole gehabt haben, der die Überfahrt von Papua-Neuguinea zu einer nordaustralischen Insel mit einem aus Ästen und Stöcken gebastelten Floß zwischen Haien und Krokodilen und inmitten eines Sturms überlebte. Australische Retter fanden den völlig entkräfteten Mann am Freitag in den Mangrovenwäldern der Insel Saibai, diese liegt in der von Haien und Krokodilen bevölkerten Torres-Straße zwischen beiden Ländern.

"Ich höre zum ersten Mal von einem Menschen, der versucht, mitten in einem Wirbelsturm die Meerenge in einem Floß zu überqueren", sagte die Sprecherin der australischen Seerettung AMSA, Jo Meehan. "Das empfehlen wir niemanden, denn schon mit normalen Schiffen und bei gutem Wetter ist das Manövrieren in der Torres-Straße mit seinen Felsen und Riffen eine ziemliche Herausforderung". Der Mann habe großes Glück gehabt.

Die australische Einwanderungsbehörde will nun erst einmal herausfinden, warum der Pole die waghalsige Überfahrt überhaupt unternahm. Laut den australischen Medien hatte er sich am Mittwoch vom dem Dorf Sigabadura aus auf den Weg gemacht. Die Bewohner hätten noch vergeblich versucht, ihn von seinem Vorhaben abzubringen. Einem Bericht zufolge soll er von einer Yacht aus auf Papua-Neuguinea ausgesetzt worden sein.

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