Polizei verschweigt brutale Sex-Attacke

Skandal

Polizei verschweigt brutale Sex-Attacke

Ein 16-jähriger Jugendlicher fällt in der S-Bahn über eine 33-jährige Frau her und missbraucht sie sexuell. Bei seiner Flucht verletzte er den Lokführer schwer, erst ein Warnschuss der Polizei kann ihn aufhalten. Das geschah am vergangenen Freitag in Berlin, doch die Sicherheitsbehörden verschweigen den Vorfall konsequent, berichtet die BILD. Weder Täter noch Opfer haben einen Migrationshintergrund. Nur durch einen Leserbrief eines Mitarbeiters der S-Bahn Berlin an die BILD-Zeitung kam der Vorfall ans Licht.

Notruf
Am vergangenen Freitag um 21.42 Uhr setzte der Lokführer der S46 am Bahnhof Eichwalde (Brandenburg) einen Notruf ab. Jemand habe den Notknopf gedrückt und den Zug so zum Stehen gebracht. Grund: es habe eine Vergewaltigung gegeben.

Erst auf Nachfrage der BILD bestätigt die Polizei den Vorfall. Der Lokführer habe beobachtet, wie der 16-Jährige seine Hand im Genitalbereich der Frau hatte. Die Hose der Frau war bereits heruntergezerrt. "Ob es eine Vergewaltigung oder Missbrauch war, wird noch ermittelt", so ein Polizeisprecher. Gemeinsam mit anderen Fahrgästen wollte der Lokführer den Sex-Täter überwältigen, aber der drehte plötzlich durch. Er verletzte den Lokführer so schwer, dass dieser ins Krankenhaus gebracht werden musste.

Warnschuss
Danach flüchtete der Angreifer, eine Hundestaffel kam zum Einsatz. Der S-Bahn-Verkehr wurde für zwei Stunden eingestellt. Erst ein Warnschuss konnte den Burschen stoppen. Wieso der Fall nicht öffentlich gemacht wurde, ist noch nicht bekannt.

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