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Polizei warnte Behörden vor Sex-Attacken

Kölner Silvesternacht

Polizei warnte Behörden vor Sex-Attacken

Nach den verheerenden Sex-Attacken in der Silvesternacht in Köln hat der Landtag in Nordrhein-Westfalen einen Untersuchungsausschuss zu den Vorfällen gegründet. Jetzt trat Polizeisprecherin Martina Kaiser vor diesen und ein neues Dokument sorgt für Wirbel. Demnach soll die Polizeiführung bereits zwei Tage vor den schrecklichen Attacken auf hunderte Frauen gewarnt worden sein.

„Besondere Lage“

Wie der „Express“ berichtete, soll der Chef der Polizeiinspektion der Kölner Innenstadt Peter Römers in dem Papier auf die „besondere Lage“ hingewiesen haben. „Zudem ist während der Feierlichkeiten mit den typischen Gefahren zu rechnen, die sich aus größeren Menschenansammlungen in Verbindung mit (stark) erhöhtem Alkoholkonsum heraus ergeben können. Neben einer Vielzahl von Körperverletzungsdelikten (häufig als „Tumultdelikt“) hat es in den letzten Jahren insbesondere in den Deliktsbereichen Taschendiebstahl und Straßenraub erhebliche Steigerungen gegeben. Dies dürfte maßgeblich auf die Täterklientel NAFRI (nordafrikanische Intensivtäter, Anm. d. Red.) zurückzuführen sein, die die günstigen Tatgelegenheitsstrukturen nutzen.“

Warum?

Außerdem betont er die Wichtigkeit von erhöhter Polizeipräsenz. So heißt es in dem Bericht weiter: „Insbesondere der flächendeckenden Ansprechbarkeit für hilfesuchende Bürger kommt wegen der allgemein herrschenden Verunsicherung eine hohe Bedeutung zu.“

Und obwohl ein Polizist auf die „besondere Lage“ hingewiesen hat, waren nicht genügend Beamte am Platz vor dem Kölner Hauptbahnhof. Stellt sich dadurch eine Frage: Warum? Das soll nun im U-Ausschuss herausgefunden werden.

„Nacht der Schande“

In der Silvesternacht hatte sich ein Sex-Mob von rund 500 Männern vor dem Hauptbahnhof versammelt und gezielt Frauen sexuell belästigt und bestohlen. Nach der „Nacht der Schande“ erreichte die Polizei eine Anzeigenflut. Mehrere hunderte Frauen haben sich bei den Beamten gemeldet.

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