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Polizistin:

Schwere Vorwürfe

Polizistin: "Flüchtlings-Situation ist noch schlimmer"

Die Flüchtlings-Thematik lässt die Stimmung innerhalb der Bevölkerung hochkochen. Pro und Contra führen Diskussion um Diskussion, bestreiten Demonstration für Demonstration, aber wirklich einig wird sich niemand. Auch in der Politik ließ eine klare gemeinsame Linie lang auf sich warten.

Kritik von Staatsbediensteter
Kritik muss sich der Staat von allen Seiten anhören, jetzt sogar mehr oder weniger aus den eigenen Reihen. Jemand der die Flüchtlingssituation tagtäglich hautnah miterlebt – einer Polizistin. Sie heißt Tania Kambouri und ist Polizeibeamtin in Deutschland. Sie erhebt schwere Vorwürfe gegen die Republik Deutschland und prangert die öffentliche Darstellung der Flüchtlingswelle lautstark an.

Abrechnung
Ihren Erlebnissen nach sind die Flüchtlings-Probleme auf der Straße viel schlimmer, als die Zahlen erzählen würden. Mit ihren Aussagen hat sie bereits vor Monaten für Aufregung gesorgt. In ihrem Buch „Deutschland im Blaulicht – Notruf einer Polizistin“ rechnet sie mit der öffentlichen Darstellung ab und erzählt aus ihrem Blickwinkel.

Wurden Zahlen gefälscht?
Nun geht sie sogar einen Schritt weiter. In einem Interview mit der „Stuttgarter Zeitung“ sagt sie: „Ich könnte mir vorstellen, dass etwas gefälscht oder beschönigt wurde, um keine Angst in der Bevölkerung zu schüren.“ Für sie sei es Alltag, dass Flüchtlinge wenige Tage nach der Ankunft in Deutschland Straftaten begingen.

Keinen Anstieg der Kriminalität
Ähnliche Vorwürfe wurden im Oktober in Thüringen und Schleswig-Holstein laut. Hier sollen Straftaten begangen worden sein, die der Öffentlichkeit vorenthalten wurden. Das BKA hatte die Situation dagegen anders dargestellt: Die Zuwanderung von Flüchtlingen habe derzeit keinen überproportionalen Anstieg der Kriminalität zur Folge.

Winzige Gruppe straffällig
Konkrete Zahlen kann Kambouri nicht nennen. Sie stützt sich bei ihren Aussagen auf eigene Erfahrungen im Dienste der Polizei. Aber eine Analyse des sächsischen Innenministeriums hatte zuletzt gezeigt, dass viele Straftaten durch Flüchtlinge dort auf eine winzige Gruppe zurückgehen: Nur 1,3 Prozent der Asylbewerber ist demnach für fast die Hälfte aller Straftaten durch Flüchtlinge verantwortlich. Anders gesagt: Die überwiegende Anzahl der Flüchtlinge hat sich nichts zu Schulden kommen lassen.

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