Prakikant arbeitete sich doch nicht zu Tode

England

Prakikant arbeitete sich doch nicht zu Tode

Der im August in London verstorbene deutsche Praktikant der Bank of America Merrill Lynch ist eines natürlichen Todes gestorben. Das geht aus einer am Freitag veröffentlichten gerichtlichen Untersuchung hervor, die in Auftrag gegeben wurde, um offene Fragen im Zusammenhang mit dem Obduktionsbericht zu beantworten.

Es ging vor allem darum, zu ermitteln, ob die extremen Arbeitsbedingungen zum Tod des 21-jährigen führten. Dies ließ sich allerdings nicht belegen. Laut Obduktionsbericht war der junge Mann bei einem epileptischen Anfall gestorben. Der für den Praktikanten verantwortliche Manager der Bank of America sagte Untersuchungsbeamten, niemand beim Geldhaus habe von der Erkrankung des jungen Mannes gewusst. Der 21-Jährige soll zum Ende seines siebenwöchigen Praktikums in der Investmentbanking-Sparte 72 Stunden ohne Schlaf durchgearbeitet haben.

Der Tod des Praktikanten, der weltweit für Schlagzeilen sorgte, hatte eine umfassende Überprüfung der Arbeitsbedingungen von jungen Angestellten bei der Bank of America zur Folge. Künftig will das Finanzinstitut seine Praktikanten und jungen Mitarbeitern dabei unterstützen, ein besseres Gleichgewicht zwischen dem Job und der Freizeit zu finden.

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