Raus aus Russland
Pussy Riot-Mitglieder auf der Flucht
Nach Verurteilung: Putin-Kritikerinnen droht jahrelange Haft in Straflager.
Es ist ein herber Rückschlag für Russlands Präsidenten Wladimir Putin: Zehn Tage nach der Verurteilung von drei regimekritischen Aktivistinnen der Punk-Band Pussy Riot wegen „Rowdytums aus religiösem Hass“ zu zwei Jahren Straflager, flüchteten jetzt zwei weitere Band- Mitglieder ins Ausland.
Neue Aktionen
In dem Drama, das an Dissidenten-Absprünge während der Sowjet-Zeiten erinnert, blieb der Aufenthaltsort der Frauen unbekannt. Sie wollten einer „strafrechtlichen Verfolgung“ entgehen, teilte die Band via „Twitter“ mit. Sie würde auch „ausländische Feministinnen rekrutieren, um neue Protestaktion vorzubereiten“. Sie seien an einem „sicheren Ort“, wo die „Polizei sie nicht erreichen kann“, so der Mann einer Verurteilten. Das Land habe kein Auslieferungsabkommen mit Russland.
Eskalation
Der Thriller erschüttert Russland und entsetzt die Welt: Am 21. Februar hatten fünf „Pussy“-Provokateurinnen mit einem schrillen „Punk-Gebet“ in der Moskauer Christ-Erlöser-Kathedrale ihrer Wut gegen Putin Kirche Luft gemacht (siehe unten). Drei von ihnen wurden verurteilt, die zwei weiteren, jetzt abgesprungenen Sängerinnen waren erst jüngst „identifiziert und von der Polizei gesucht worden“, so die Behörden.
Putin setzt damit in der Hexenjagd gegen die Dissidentinnen offenbar auf Eskalation: Im Visier könnten jetzt weitere zwölf Mitglieder von Pussy Riot geraten, die nicht an der Aktion in der Kathedrale beteiligt waren.
Aufregung nach dem Urteil
Das Urteil gegen Pussy Riot offenbart Russlands Demokratie-Krise.
Diese Punkerinnen haben die Welt verändert: Im Februar stürmten sie die Moskauer Christ-Erlöser-Kathedrale und sangen dort ein Lied gegen Putin. Vor zehn Tagen dann der Schock: Nadeschda Tolokonnikowa (22), Maria Aljochina (24) und Jekaterina Samuzewitsch (30) müssen deshalb für zwei Jahre in ein Straflager.
Die Härte gegen die jungen Frauen hat aber Putin nicht nur im Ausland Sympathien gekostet. Auch in Russland wächst der Widerstand.









>>Das National Endowment for Democracy und PR - Man sollte sich auch die UnterstützerInnen von Pussy Riot ansehen und der Geschichte der
Gruppe nachgehen, die gerne als Punkband bezeichnet wird. Auf Musikportalen wird man dabei nicht unbedingt fündig, sondern es gibt vielleicht einen Titel. Der Youtube-Channel besteht vor allem aus Berichten, das eine oder andere Video von Auftritten ist auch darunter.
Offizielle russische Nachrichtenportale wie jene von RIA Novosti erwähnen die Causa in wenigen knappen Beiträgen wie diesem: "Der Oberste Kirchenrat der Russisch-Orthodoxen Kirche hat die Behörden aufgerufen, Barmherzigkeit gegenüber den drei Teilnehmerinnen der Punkband Pussy Riot zu zeigen, die am Freitag wegen Rowdytum in der Moskauer Erlöser-Kathedrale zu zwei Jahren Haft verurteilt worden waren." Zugleich wurde aber eine Petition an den Weltkirchenrat verbreitet, als ob es den Appell der Orthodoxen Kirche nicht gäbe (wenn die Petition gerade nicht erreichbar ist, hier ist sie mit Wortlaut und UnterzeichnerInnen zitiert).
Als Erstunterzeichner scheinen auf: "Ludmila Alekseeva, Chairman of Moscow Helsinki Group, Priest Gleb Yakunin, Member of Moscow Helsinki Group, Chairman of Committee for Defense of Freedom of Conscience", was man im Konnex der Finanzierung der Helsinki-Gruppe sehen muss: "The Moscow Helsinki Group and For Human Rights are supported by the National Endowment for Democracy, the Washington-based democracy assistance group."
Das National Endowment for Democracy wurde in den 1980er Jahren gegründet, um CIA-Aktivitäten besser verschleiern zu können. Es übernimmt eine wichtige Rolle bei Umsturzbewegungen in Ländern, die sich dem Einfluss Washingtons entziehen und sollte daher besser National Endowment Against Democracy genannt werden. Das NED bezieht seine Mittel unter anderem via AFL-CIO, wobei die amerikanischen Gewerkschaften wegen ihrer Rolle auch zynisch AFL-CIA heissen. AFL-CIA mischt in Lateinamerika mit und war etwa an der Finanzierung der "Kronen Zeitung" in Österreich über den ÖGB beteiligt. Der "Kronen Zeitung" merkt man ihre Gründungsgeschichte stets an, wie man etwa am Wehrpflicht-"Schwenk" der SPÖ oder der Abberufung von General Entacher erkennen kann, wo u.a. via "Krone" massiv Druck ausgeübt wurde. ...<<
weiter -> www.ceiberweiber.at/index.php?type=review&area=1&p=articles&id=2478
Die Botschaft: ....hmm, nach dieser Nummer gehören sie eingesperrt. Lärm wäre eine schmeichelhafte Umschreibung von Streitgeräuschen und Gekreische gepaart mit widerwärtigem Selbsterfahrungsklang und Disharmonie.
Oh du mein Putin, nimm ihnen die Stimmbänder raus und die Gitarren weg :-)
Da werden Leute verknackt, die Familie des unschuldigen bespitzelt und bedroht, Morde inszeniert und vieles mehr. Richter in Russland werden offiziell im Gerichtssaal verlacht weil sie offensichtliches Unrecht sprechen und und und...
Amnesty International hat bald keinen Platz mehr um alle Ungerechtigkeiten zu Papier oder auf Festplatte zu bringen.
In Österreich werden auch Tierschützer inhaftiert weil ein Politfreund sich belästigt fühlt.
Worüber reden wir hier also........
☆ Was ist dran an der Mär vom Unterdrücker Putin und den armen wehrlosen Mädchen?
www.politaia.org/wichtiges/pussy-riots-soros-und-das-us-state-department/